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MUSIKREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
10. Februar 2001
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Für viele Audio-Profis sind Rebeccas eingängige Songs zu Arbeitsklängen geworden, mit denen sich hochwertiges Audio-Equipment aussagekräftig testen lässt. Aufgenommen wurden diese Ohrwürmer 1994 in den Master Sound Studios in New York mit dem besten, damals zur Verfügung stehenden Equipment, wie dem 128xOversampling A to D Mark III converter mit Ultra-Analog-Modulen und Röhrenverstärkern, gebaut von George Kaye.

Verantwortlich für den Sound dieser Aufnahme zeichnen Stars wie Joel Diamond, welcher sich auch als Arrangeur und Pianist betätigt sowie David und Norman Chesky. Last but not least ist auch Superstar Bob Katz mit von der Partie. Der durchschlagende Erfolg dieser Aufnahmen spricht für sich und bedarf wohl keines zusätzlichen Kommentares.

Die Frage bei dieser Hybrid-SACD lautet lediglich: Sind die inzwischen sieben Jahre alten Masterbänder tatsächlich so gut, dass ein Unterschied zwischen der CD- und der SACD-Version zu hören ist? Die Antwort ist ein klares Ja, obwohl zugegebenermassen auch die CD-Version absolut hervorragend klingt. Doch auf der SACD sind noch die letzten Nuancen von Rauhheit in Rebeccas Stimme wegpoliert und Drum-Impulse wirken straffer. Insgesamt offenbart sich ein absolut herrliches, warm-brillantes und extrem feingezeichnetes Klangbild.
STECKBRIEF
Albumtitel:
The Raven
Komponist:
Rebecca Pidgeon
Label:
chesky
Jahr:
1994
Bestellnummer:
SACD205
Tonformat:
Hybrid SACD
Medium:
SACD
Musikwertung:
8
Klangwertung:
10
Bezugsquellen
Wettbewerb