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Publikationsdatum
24. März 2004
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Gekonnt präsentiert Tina Valentina das Zusammenspiel des 2-Kanal-Mixers mit dem DJ-CD-Spieler von Pioneer.
Sacom hat mit Pioneer, Sanyo, Benq, Arcam, Quadral eine grosse Palette an Produkten für die Unterhaltung zu Hause und im Auto anzubieten.

Pioneer spielt aber auch in der Disco-Szene eine wichtige Rolle. Die Markteinführung von zwei neuen 2-Kanal-DJ-Mixern soll die innovativen CD-Digital-Decks CDJ-1000MK2 und CDJ-800 ergänzen.

Der DJM-909 und der DJM-707 bieten dem DJ innovative Funktionen wie einen noch präziseren Fader/Fadecurve Control, einen individuell anpassbaren Faderwiederstand des Crossfaders und einen berühungsempfindlichen Touchscreen zur Kontrolle der integrierten Effekte (DJM-909).

Über die vielfältigen Neuheiten, die Sacom an der Frühlingsmesse in Zürich präsentierte, sprach Hans Jürg Baum von avguide mit Felipe Levratti, Stefan Briggen, Patrick Jeker und Leo Bergamini.

Volldigitales Heimkino und hochauflösendes Fernsehen

Über HDMI und DVD ist das Bild bei Pioneer schon sehr gut, aber was die Plasma-Bildschirme wirklich ausschöpfen können, zeigt Felipe Levratti mit dem über Satellitenreceiver empfangenen HDTV-Signal von Euro 1080.
Nach dem Qualitätssprung von VHS auf DVD mit progressive Scan steht die nächste Evolutionsstufe im Heimkino bevor. Mit HDMI hält die digitale Variante des Scart Kabels Einzug ins Wohnzimmer. Ebenso wie bei Scart wird auch bei HDMI (High Definition Multimedia Interface) Bild und Ton über ein einziges Kabel an den Fernseher übertragen – allerdings digital.

Pioneer bringt diese Technologie in die aktuelle Produktgeneration und bietet mit der Gerätekombination bestehend aus DVD-Player DV-868AVi, dem leistungsstarken Mehrkanal-Receiver VSX-AX5i und dem Plasma-Display PDP-434HDE das erste komplett digital arbeitende Heimkino.

Pioneer gibt im weitern den Abschluss einer Partnerschaft mit dem ersten europäischen High Definition TV-Sender Euro1080 bekannt. Pioneer ist Partner, weil seine hochauflösenden Plasma-Displays HDTV-kompatibel sind. Sie arbeiten mit beiden branchenüblichen „High Definition”-Video-Formaten – 1080i und 720p – und sind bestens zur Wiedergabe der HDTV-Bilder geeignet.

Festplatten immer grösser

Eine grössere Festplatte und ein gediegenes Design markieren die Eckpunkte des DVR720 DVD-Recorders von Pioneer.
Nach den DVD-Brennern mit 80 GB Festplatte kommt bei Pioneer neu eine 160 GB-Version. Ansonsten sind die Gräte gleich. Im Oktober kommt die 250 GB-Version. Zeitversetztes Fernsehen ist auch ohne Festplatte möglich, mit einem RW-Highspeed-Medium, das mit doppelter Geschwindigkeit arbeitet. Dieses kann gleichzeitig abspielen und aufnehmen. Pioneer unterstützt das-R und das –RW-Format. Die haben die beste Kompatibilität nach aussen. Das Laufwerk ist noch schneller geworden. Bis jetzt hatten wir 24-fache Geschwindigkeit. Neu sind sie doppelt so schnell. Von einer Stunde Material wird in einer Minute und 20 Sekunden eine Kopie erstellt.

Firewire gibt’s nicht nur als Eingang sondern auch als Ausgang. Da ist Pioneer ziemlich alleine auf dem Markt. Alle, die mit PC arbeiten, können digitale Kopien von DVDs erstellen. Firewire unterstützt das Kopierschutzprotokoll noch nicht.

Im weiteren haben alle DVD-Player bei Pioneer PAL-progressive, auch die ganz günstigen. Zwei davon spielen auch DIVX.

Rear-Lautsprecher vorn aufgestellt

Oben auf die Säulenlautsprecher aufgesetzt werden die Rear-Boxen. Sie lassen sich so abdrehen, dass sie an den Wänden reflektiert den Sound nach hinten transportieren. Wahlweise ist auch eine Montage hinten möglich.
Bei den Heimkino-Komplettsystemen haben wir neu eine Kombination, bei der die Surround-Lautsprecher nicht unbedingt hinten aufgestellt werden müssen.

Die Rear-Lautsprecher lassen sich auch auf die Front-Lautsprecher aufstecken und so verdrehen, dass man den Sound, der an den Seitenwänden reflektiert wird, vor allem hinten hört. So müssen nach hinten keine Kabel verlegt werden.

Das System gibt’s bei den Satelliten und auch bei den Standlautsprechern.

Three Spot Diffuse Technology wird das genannt. Wer davon nicht befriedigt ist, stellt die Rear-Boxen normal hinten auf.

Man hat also die Wahl, wie und wo man die Rear Speaker aufstellen will, was natürlich auch bezüglich der Kabel im Raum einen Gewinn bringt.

BenQ dringt in den Consumerbereich vor

Stefan Briggen, Product Manager von BenQ, präsentiert die neuen LCD-Fernseher. Die Produktepalette wird im Laufe des Jahres kontinuierlich ausgebaut.
BenQ kommt bekanntlich ursprünglich vom Informatikbereich her, wird aber je länger je mehr im Consumerbereich Fuss fassen. In einem ersten Schritt brachte diese Firma Projektoren für Daten und Homecinema.

Der zweite Schritt bringt LCD-TVs. BenQ kauft die Panel nicht irgendwo ein, sondern stellt sie selbst in Taiwan her und gehört weltweit zu den vier grössten Herstellern im Panelbereich.

Wir zeigen hier die ersten zwei LCD-TVs von BenQ. Bis und mit Ende Jahr wird BenQ sieben LCD-TVs haben. Die ersten haben 26“ und 30“ Bildschirmdiagonalen.

Technisch sind die Geräte sehr hochwertig mit 600 Candela/m2, einem Konstrastverhältnis von 600:1 und 170° Grad Blickwinkel. Weiter kommen 32“- und 36“-Geräte der zweiten Generation mit abnehmbaren Lautsprechern. Weitere zwei Geräte bieten HDTV. Im Juli/August kommen dann LCD-Fernseher mit Grössen bis zu 46“.
Beat Jeannet mit dem DVD-Recorder JH 300 von BenQ mit Nexperia Aufnahme-Prozessor, Firewire-Anschluss und progressive Scan-Wiedergabe.
Ein weiteres Highlight bei BenQ ist ein DVD-Brenner, der in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommt. Er unterstützt die Formate DVD+R und DVD+RW, hat einen TV-Tuner eingebaut und verfügt über einen Firewire Eingang zum Anschlissen von Camcorder etc. und einen Komponentenausgang- Geplant ist zudem ein Harddiscrecorder mit DVD-Brenner.

BenQ präsentiert auch zwei sehr hochwertige Homecinema Projektoren im DLP-Bereich aus Eigenproduktion. Der PE8700 ist das High End-Gerät und mit W-XGA-Auflösung (1280 x 720). Der PE7800 hat XGA-Auflösung und kann dank dem Matterhornchip W-PAL im 16:9-Format darstellen. Zudem ist er mit 30 dB sehr leise.

MP3 killt den CD-Wechsler

Ein animiertes OEL-Displays in Farbe und MP3-Wiedergabe bietet der DEH-P9600 von Pioneer für das In-Car-Entertainment.
Im Car-Audio-Bereich wurde bei Pioneer die ganze CD-Tuner-Produktelinie neu gemacht, denn ohne MP3-Abspielmöglichkeit läuft heute fast nichts mehr. Dadurch verspüren wir auch bei den CD-Wechslern einen Einbruch im Verkauf. Heute brennen die Kunden 200 Songs auf eine CD, brauchen also den Wechsler gar nicht mehr.

Was ist ein Moniceiver?

In einer DIN-Einheit unetrgebracht ist der AVIC-X1 mit ausfahrbarem 6,5" Touchscreen. Das integrierte DVD-Laufwerk spielt auch DVD-R/RW.
Star bei Pioneer 2004 ist der AVIC X1. Das ist ein Moniceiver. Das Gerät hat einen 6,5“-Bildschirm, 4 x 50 Watt Endstufen und einen Radioteil plus ein Laufwerk, das CD, CD-R, CD-RW, MP3- und WMA-Files sowie DVD-Filme abspielt.

Neu ist die mitgeliefert Navigations-DVD von Teleatlas. Das Gerät hat einen Zwischenspeicher. Ich kann also eine Navigations-DVD einschieben und den Weg berechnen lassen. Dann nehme ich diese DVD raus und lege einen Film rein und spiele ihn – zum Beispiel auf dem Rear-Sitz – ab, während die Navigation erhalten bleibt.

Gleichzeitig Musik hören und Film schauen

Leo Bergamini mit dem Deckenmonitor, der mit dem AVIC-X1 auch ein vom vorderen Display unabhängiges Bild zeigen kann.
Auf einen Knopfdruck am AVIC XI lässt sich das Bild auch nach hinten im Auto auf den Deckenmonitor oder zu Monitoren in den Kopfstützen leiten.

Hinten wird über Infrarot-Kopfhörer gehört. Vorne kann ich also über Lautsprecher Radio hören, während hinten die Kinder einen Film schauen und dabei den Ton über Kopfhörer hören.

Projektor stellt sich selber ein

Der PLC-XL20 von Sanyo eignet sich dank grossem Brennweitenbereich ideal für Aufstellungen in wechselnden Räumen. Dank automatischer Justage ist die Installation einfach.
Einer der Stars bei den Projektoren von Sanyo ist der Nachfolder des bekannten PLV-Z1 auf HDTV-Basis mit einem Kontrast von 1300:1, einem Spitzenwert für LCD-Projektoren im Heimkinomarkt.

Für Schulen und kleine Schulungsräume haben wir den PLC-XL20. Er hat einen sehr grossen Zoombereich, ist also nicht kritisch beim Aufstellen. Auf die die Lampe geben wir eine Garantie von 3000 Stunden oder ein Jahr.

Speziell für kleine Firmen, wo man mit einem Gerät in verschiedene Räume gehen muss, wurde der PLC-XC10 gebaut. Die Installation ist denkbar einafch: aufstellen, einschalten, und auf Tastendruck fokussiert er sich nicht nur automatisch, er nimmt auch selbständig die Trapezkorrektur vor.

Sanyo Superstar

Die Xacti Digital Movie C1 arbeitet ohne mechanische Teile. Sie zeichnet MPEG4-Videos und 3,2-Megapixel-Fotos auf die SD-Memory-Card auf.
Mit einem Anteil von 33% ist Sanyo ist der grösste Hersteller von Digitakameras weltweit. Produziert wird auch für Olympus, Canon, etc.

Die grosse Neuheit ist die Xacti Digital Movie C1 in edlem Aluminiumgehäuse mit ergonomischer Form. Sie speichert MPEG 4-Video die SD-Card, der Ton ist Stereo.

Die Dual Shot Funktion erlaubt es, während dem Filmen bei Bedarf vom gleichen Sujet ein Foto zu schiessen. Die Auflösung beträgt hierbei 3,2 Megapixel.

Bild und Ton der C1 werden über den USB 2.0-Anschluss auf den Computer oder auf UE-Geräte übertragen.

Alle Sanyo Kameras sind neu mit Pictbridge ausgerüstet. Damit kann man mit USB direkt auf die verschiedenen Drucker gehen, die Pictbridge unterstützen.