15. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
14. Juli 2008
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Der Krimiautor Andrew Wyke (Michael Caine) empfängt in seinem Landhaus den arbeitslosen Schauspielr Milo Tindle (Jude Law), der in Wykes Frau verliebt ist.

Auf die Bitte, sich scheiden zu lassen, willigt Wyke überraschend ein, doch soll ihm Tindle zuvor die kostbaren Juwelen rauben. Damit hat Tindle Geld für die anspruchsvolle Frau und Wyke kann die Versicherung um 1 Million Pfund betrügen.

Tindle willigt in den Raubplan ein und lässt sich damit auf ein trickreiches Spiel auf Leben und Tod ein.

Das Drehbuch von Harold Pinter bietet geschliffene Dialoge und raffinierte Wendungen. Die beiden Schauspieler - die einzigen des Films - setzen die raffinierte Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern mit höchster Intensität um.

Der Film ist als Kammerspiel inszeniert, mit Close-Ups, wechselnden Lichtstimmungen und statischer Kulisse. (Das Innere des Landhauses ist fast einziger Handlungsort.)

Theaterfreunde kommen dabei auf ihre Kosten. Für einen Film fehlt der Inszenierung jedoch etwas Lebendigkeit.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Der letzte Zug
Herkunft:
Deutschland
Label:
Concorde
Jahr:
2007
Regie:
Joseph Vilsmaier, Dana Vávrová
Darsteller:
Gedeon Burkhard, Lale Yavas, Lena Beyerling, Sibel Kekilli, Roman Roth
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
-
Ausstattung:
Trailer, Cast & Crew, Produktionsnotizen
Bildformat:
1,78:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, dts
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Bezugsquellen
Wettbewerb