19. Juni 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
13. August 2001
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Der Held der Geschichte (John Wayne) sucht jahrelang seine Nichte, die von Indianern verschleppt wurde. Er hasst die Indianer, und damit auch seinen Ziehneffen, der zu einem Achtel indianisches Blut hat und ihn auf der Suche begleitet, weil sie böse sind. Als er seine Nichte findet, will er sie töten, da sie zu lange bei den Indianern lebte. Am Schluss überkommen ihn doch Onkelgefühle, und er bringt sie heim.

Gewaltig sind die Bilder vom Monument Valley und von den Ritten in glühender Sonne. Der Wüstensand - mal ocker, mal rot - und das feurige Abendrot in Technicolorfarben geben dem Film sein Gepräge der Zeit. Zeitbedingt sind auch die häufigen (aber kleinen) Bildfehler von Kratzern. Gelegentliches Rauschen im Wüstensand fällt kaum auf.

Der Ton ist mono, mit einigen Rauheiten, die dem Alter des Films zuzuschreiben sind. Die Filmmusik wirkt sehr dramatisch.

Als zusätzlichen Beitrag enthält die DVD unter anderem, was als erster „Making of“ bezeichnet wird. Er schildert den Einfall des Filmteams ins Monument Valley und den Aufbau einer temporären Kleinstadt. Die Extras kommen als TV-Präsentationen der damaligen Zeit daher, eingeleitet von originalen Werbespots für Zigaretten und Waschmittel.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Der schwarze Falke
Orginaltitel:
The Searchers
Herkunft:
USA
Label:
Warner Home Video
Jahr:
1956
Regie:
John Ford
Darsteller:
John Wayne, Jefrey Hunter, Vera Miles, Ward Bond, Natalie Wood u.a.
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch, spanisch
Genre:
Drama
Untertitel:
englisch, deutsch, spanisch, tschechisch, dänisch, hebräisch, griechisch, französisch, kroatisch, isländisch
Ausstattung:
Making of, Interview mit Natalie Wood, Interview mit Jeffrey Hunter, Monument Valley, Trailer
Bildformat:
Seite A 4:3, Seite B 16:9 – 1,85:1
Tonformat:
Dolby Digital Mono
Bildwertung:
6
Tonwertung:
5
Preis:
49
Bezugsquellen