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FILMREZENSION
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Publikationsdatum
2. Mai 2005
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Ocean's Eleven haben 160 Millionen Dollar gestohlen. Jetzt sollen sie sie zurückgeben.

Da sie schon einiges von dem Geld ausgegeben haben, müssen sie sich neues besorgen.

Eine Wette soll's richten. Wer aus einem Museum in Rom das Fabergé-Ei stiehlt, ist der beste Einbrecher und kriegt 160 Millionen.

Klar, dass die zu Ocean's Twelve erweiterete Ocean's Eleven am Schluss gewinnt und sich loskaufen kann.

Damit ist aber nichts verraten, was die Spannung des Films mindern könnte, denn er hat über die ganzen 120 Minuten keine.

Ein Staraufgebot sondergleichen, elegante Erscheinung, exklusive Ausstattung - mehr als diese Hochglanz-Eigenschaften hat der Film nicht zu bieten.

Die präzisen Sprüche und scharfen Dialoge des ersten Teils fehlen fast vollständig, einige der Figuren tauchen nur am Rande auf, so als seien sie vergessen worden, bis zum Wettstreit dauert es eine volle Stunde.

Wenn's losgeht, wird eine Geschichte erzählt und dann in Rückblenden das tatsächliche Geschehen nachgereicht. So plump können Täuschung und Verwirrspiel sein.

Da hilft auch die flotte Musik nicht über die Enttäuschung hinweg.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Ocean's Twelve
Herkunft:
USA
Label:
Warner
Jahr:
2004
Regie:
Steven Soderbergh
Darsteller:
George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Catherine Zeta-Jones, Andy Garcia, Don Chedale, Julia Roberts
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Thriller
Untertitel:
deutsch, englisch, hebräisch, arabisch, englisch für Hörgeschädigte, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Trailer
Bildformat:
2.40:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Preis:
27.8
Bezugsquellen
Wettbewerb