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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
26. Dezember 2005
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Auf einem Hochzeitsfest in Indien begegnen sich der Hotelbesitzer Darcy aus den USA und die Inderin Lalita zum ersten Mal.

Bis sie jedoch definitv zueinander finden, braucht es einige Umwege und Missverständnisse. Grund sind der Stolz und beidseitige Vorurteile.

Nicht dass die Vorurteile oder der Stolz im Film wirklich thematisiert werden. Es wird gar keine Psychologie betrieben. So erscheinen auch die Figuren etwas flach.

Aber die Vorurteile werden durch den Film selbst voll und ganz ausgelebt.

Jedes erdenkliche Klischee im Verhältnis zwischen Ost und West, zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern wird ausgekostet, woraus der Film seinen Witz bezieht, der für manchen Lacher sorgt.

Gesteigert wird die Komödie durch Musical-Einlagen mit Tänzen, Gesängen und Soli - aufgetragen mit farbenfrohen indischen Kostümen, einer dynamischen Choreographie und mitreissender Musik.

Die Geschichte ist schnell vergessen; zurück bleibt eine unbeschwerte Unterhaltung um junge, schöne, reiche Leute.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Liebe lieber indisch
Orginaltitel:
Bride & Prejudice
Herkunft:
England
Label:
Pathé
Jahr:
2004
Regie:
Gurinder Chadha
Darsteller:
Aishwary Rai, Martin Henderson, Nadira Babbar, Anupam Kher, Naveen Andrews, Namrata Shirodkar, Daniel Gillies
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Komödie
Untertitel:
deutsch, französisch
Ausstattung:
Songs, Trailer, Making of, Interviews, Choreographie, Musik
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Preis:
29.8
Bezugsquellen
Wettbewerb