15. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
7. Februar 2005
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter
Die vorberatende Kommission des Nationalrates tagt hinter verschlossenen Türen zur Gen-Lex.

Das Kamerateam muss in den Gängen des Bundeshauses warten, bis die Kommission Pause hat und kann dann die Mitglieder filmen und interviewen.

Dabei treten nicht nur die Probleme um diese Gestzgebung zu Tage, wo mehr Weltanschauungen als Meinungen aufeinandertreffen.

Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier geben Einblicke in ihre Positionen, in die Lobbyarbeit und ins Schaffen von Mehrheit jenseits von Argumenten.

Diese für die Fuktionsweise parlamentarischer Politik äusserst aufschlussreichen Aussagen, Blicke, Verhaltensweisen sind geschickt als Politthriller montiert.

In der anschliessenden Debatte im Nationalrat geht der Mais weiter. Er ist dopelt interessant, weil man weiss, was hinter den Kulissen bereits abgelaufen ist.

Ein äusserst interessanter Dokumentarfilm um helvetische Ränke und Machtspiele.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Mais im Bundeshuus
Herkunft:
Schweiz
Label:
Media Polis
Jahr:
2003
Regie:
Jean-Stéphan Bron
Darsteller:
Dokumentar
Code:
0
Sprache:
deutsch, französisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
deutsch, französisch, italienisch, spanisch, arabisch, englisch, französisch für Hörgeschädigte, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Interview mit dem Filmemacher, Interviews mit den ProtagonistInnen, Trailer
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
7
Tonwertung:
7
Preis:
34.8
Bezugsquellen
Wettbewerb