21. Juli 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
21. Februar 2011
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Jonah Hex (Josh Brolin) hat eine grosse Narbe im Gesicht, die ihm sein Gegner, Quentin Turnbull (John Malkovich), mit einem Brandeisen verpasst hatte. Hex ist in der Zwischenzeit einsamer Kopfgeldjäger georden und Turnbull ein Bandenchef, der ganz Amerika in seine Gewalt bringen will. Die US-Armee bittet Hex, sie bei der Suche nach Turnbull zu unterstützen, ein Angebot, dem er nicht widerstehen kann. So kommt es einige Brutalitäten später zum Showdown.

Die Stärke des Films ist die Atmosphäre, die die Bilder ausstrahlen. Dunkel, irreal, fast gespenstisch zeichnen sie den Weg des einsamen Streiters. Stimmungsvoll wird sein düsterer Rachefeldzu in Szene gesetzt. Auch die Geschichte unterscheidet sich von einem traditionellen Western, etwa wenn Hex Tote kurz aufweckt, um sie über den Verbleib seines Rivalen auszufragen, statt Spuren zu lesen. Immerhin geht das etwas schneller, und so ist der Film nach 78 Minuten zu Ende.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Männerherzen
Herkunft:
Deutschland
Label:
Warner
Jahr:
2009
Regie:
Simon Verhoeven
Darsteller:
Florian David Fitz, Maxim Mehmet, Til Schweiger, Christian Ulmen, Nadja Uhl
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Komödie
Untertitel:
deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Audiokommentar, gelöschtes Szenen, Making of, Musikvideo
Bildformat:
2.35:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Bezugsquellen
Wettbewerb