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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
28. Januar 2008
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Ein Mann kommt unvermutet zu einem Neugeborenen, das er vor Mördern beschützen muss.

Das macht er denn auch bis am Schluss des Filmes sehr erfolgreich. Es sind nicht zwei oder drei Killer hinter dem Baby her, sondern Dutzende. Alle mit modernsten Schnellfeuerwaffen ausgerüstet.

Doch für den Helden - Mr. Smith genannt - ist das kein Problem. Er schiesst und trifft jedesmal. Selbstverständlich bekommt er im Kugelhagel keinen Kratzer ab.

Ebenso hochstehend ist die Story. Das Kind schreit, wenn es am Fernseher einen Politiker reden hört, lächelt hingegen bei Heavy Metal-Musik. Also muss seine Mutter während der Schwangerschaft über einem Heavy Metal-Club gewohnt haben.

Tatsächlich findet sich dort auch des Rätsels Lösung. (Zum Glück gibts in der Grossstadt nur einen derartigen Club.)

Also: Tiefgang ist nicht zu erwarten. Dafür bietet der Film eine Menge cooler Bilder, temporeiche Action begleitet von Heavy Metal (Motörhead, Mötley Crüe, AC/DC u.a.) und eine gehörige Portion Ironie.

Dieser Film nimmt alle Baller-Action-Streifen mit oder ohne Inhalt aufs Korn und führt sie ad absurdum. Wer diesen Film gesehen hat, findet die üblichen Actionstreifen schal und leer.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Shoot em Up
Herkunft:
USA
Label:
New Line Cinema
Jahr:
2007
Regie:
Michael Davis
Darsteller:
Clive Owen, Monica Bellucci, Paul Giamatti
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Action
Untertitel:
deutsch, englisch, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Audiokommentar, Dokumentation
Bildformat:
2,35:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1EX
Bildwertung:
10
Tonwertung:
9
Bezugsquellen
Wettbewerb