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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
24. Januar 2005
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Zweiter Weltkrieg. Das deutsche U-Boot U 96 sticht in den Atlantik, in den Kampf gegen England.

Ausser dem Kapitän kennt niemand den Auftrag. Die Stimmung im engen Schlauch des Bootes ist bedrückend.

Ein erster Angriff, ein erster Gegenschlag. Die Stimmung wird noch bedrückender, und sie wandelt sich bis zur Verzweiflung.

Die ungekürzte Fernsehfassung von "Das Boot" hat auf zwei DVDs eine Dauer von fast fünf Stunden.

Eigentliche Kriegshandlungen gibt es nur wenige, und selbst diese sind eher kurze Ablenkungen.

Zentral ist die Entwicklung unter der Besatzung im engen U-Boot, das Zermürbende des Wartens und der Ungewissheit, die Sticheleien untereinander.

Eindrücklich ist die Enge im Bild eingefangen, eindrücklich ist das Spiel der Akteure, die mit wenig Worten, dafür reger Mimik viel sagen.

Dramaturgisch wirkungsvoll eingesetzt ist der Ton. Leises Reden wechselt ab mit lautem Lachen, dahinplätschernde Musik mit Kriegsmeldungen aus dem Radio, bedrohliche Stille unter Wasser mit explodierenden Bomben.

Das Bild entspricht nicht dem Stand der heutigen Technik, zeigt gelentlich Rauschen.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Das Boot
Herkunft:
Deutschland
Label:
Eurovideo
Jahr:
1981
Regie:
Wolfgang Petersen
Darsteller:
Jürgen Prochnow, Uwe Ochsenknecht, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Hubertus Bengsch, Martin Semmelrogge, Bernd Tauber, Martin May, Erwin Leder u.a.
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Drama
Untertitel:
englisch, dänisch, finnisch, hindi, norwegisch, schwedisch
Ausstattung:
Behind the Scenes
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 und 2.0
Bildwertung:
6
Tonwertung:
8
Preis:
35.9
Bezugsquellen
Wettbewerb