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Publikationsdatum
22. Juli 2015
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Fotostrecke

Robuste Brücke

Eine Bridge-Kamera ist dann eine gute Wahl, wenn die Ausrüstung einigermassen kompakt sein und dennoch viel Freiraum bei der Kreation von Fotos und Videos bieten soll. Da sie mit einem Objektiv auskommt, das in allen Fällen eine gute Figur machen soll, sind die Anforderungen an die Abbildungsleistung recht hoch. Dafür muss man nicht mehrere Objektive mittragen und ist stets aufnahmebereit. Dass der Preis verglichen mit einer Systemkamera mit Wechselobjektiven zudem günstiger ist, kommt ebenfalls auf die Plusseite.

Die neue Bridge-Kamera Lumix FZ300 von Panasonic schliesst die Lücke zwischen der FZ200 und dem Lumix-Flagschichiff FZ1000. Auf auffälligsten ist das Objektiv. Es deckt die KB-Brennweite von 25 - 600 mm ab, bietet also von einem Weitwinkel bis zu einem sehr starken Tele den gesamten Bereich, den es auf Reisen, in der Natur oder in der Stadt braucht. Besonders daran ist die durchgehende Lichtstärke von F2.8, ein für Weitwinkel-Aufnahmen guter und für extreme Teleaufnahmen sehr guter Wert. Gerade beim Heranzoomen ist viel Licht wichtig, da bei grossen Brennweiten kurze Belichtungszeiten hilfreich sind, um Verwacklungen zu vermeiden, auch wenn hier ein optischer Bildstabilisator integriert ist. Das Objektiv ist übrigens von Leica, ein weiterer Hinweis auf gehobene Qualität.

Beim Sensor hat es Panasonic bei 12 Megapixeln belassen. Das reicht allemal für die 4K-Funktionen der FZ300. So nimmt sie 4K-Videos auf (25p und 24p), was die kürzlich vorgestellte G3 X von Canon nicht kann. Zudem kennt sie auch die 4K-Fotofunktionen von Panasonic, die bereits bei der Lumix GX70 überzeugten (siehe unter diesem Link vor allem die Schnappschüsse in der Bildstrecke). In drei Modi können 4K-Bilder mit 30 B/s aufgenommen und anschliessend ausgwählt werden. So ist die Aufnahme zum richtigen Zeitpunkt stets dabei, und die 8 MP-Aufnahme (3840 x 2160 Pixel) reicht für einen A4-Ausdruck mit 300 dpi.

Nebst dem ausklapp- und drehbaren 7,5 cm-LCD mit gut 1 Million Bildpunkten hat die FZ300 auch einen OLED-Sucher mit 1,4 Millionen Bildpunkten. Das ist nicht nur für eine sorgfältige Bildgestaltung hilfreich, sondern bei Sonnenschein geradezu ein Muss, da dann ein LCD-Monitor meits nur noch ein schwaches Bild zeigt.

Panasonic verspricht mit der FZ300 viel, bietet aber auch viel. Dass die für den September versprochene Kamera knapp 700 Franken kosten wird, macht die Ankündigung noch spannender.

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