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Publikationsdatum
18. Oktober 2012
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Die Schweiz hat ihn wieder, ihren verlorenen Sohn, der auszog, um in der weiten Welt den Sound zu verbessern. Robert Trunz hat im Ausland viel bewirkt und ist nun wieder in die Schweiz zurückgekehrt. avguide.ch hat ihn besucht und geradezu sensationelle klangliche Eindrücke erhalten.

Live oder Reproduktion?

Blitzartig stellt sich mir die Frage: Live oder elektroakustische Wiedergabe?

Obwohl ich ganz und gar nicht im Sweet Spot stehe, umhüllen mich zauberhaft schöne Klänge. Mit meinen optischen Sensoren prüfe ich, ob da nicht irgendwelche Musiker versteckt ihre betörenden Klänge zum besten geben.

Doch die Realität sieht ganz anders aus: Ich stehe im grossen Abhörraum der Art&sound Gallery, und zwar seitlich vorne neben einer Vivid Audio Giya 3. Robert Trunz hantiert am Boden knieend an seiner Anlage und wartet, mich mit einem verschmitzten Lächeln ansehend, auf meine Reaktion. Und die könnte erstaunter nicht sein.

Jetzt begebe ich mich zum eigentlichen Sweet Spot, also der optimalen Hörzone dieser Anlage, die mir immens gross erscheint. 

Obwohl ich in meiner Karriere als Audio-Berichterstatter und aktiver Musiker bereits einiges an Nonplusultra-High-End gehört habe, stelle ich fest: Die Plastizität des Klangbildes, die Transparenz und räumliche Zeichnung dieser Kombination bestehend aus Vivid Audio Giya G3 Lautsprecher, Devialet D-Premier Verstärker, Zen Sati 3 Speaker cable und einem MacMini mit external HD als Musikserver ist absolut einmalig!

Aber auch bezüglich klanglicher Schönheit und realistischem Musikempfinden erlebe ich einen echten Höhenflug. Robert spielt klangliche Kostbarkeiten ab Festplatte in höchster Auflösung, also mit einer Samplingfrequenz von 192 kHz und einer Auflösung von 24 Bit. Da darf ich die Ansicht vieler Fachleute bestätigen, dass digitale Musikreproduktionen ab Festplatte ganz gewiss mindestens abenso gut – wenn nicht besser (!?!) als ab CD/SACD-Player klingen.

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