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WM-Ambilight und Android-TV

Philips zeigt sein TV-Line-Up 2014

In Hamburg zeigt TP Vision, welche für Philips die Fernseher produziert, die Neuheiten fürs 2014. Neben länderspezifischem Ambilight geben vorallem die LCD-Geräte mit Android-Betriebssystem zu reden.

Von Fabian Heer ·
Fussball oléolé: Zur WM gibt es das typische Philips Ambilight in den Landesfarben der WM-Teilnehmer.
Fussball oléolé: Zur WM gibt es das typische Philips Ambilight in den Landesfarben der WM-Teilnehmer.

Was Leidenschaft für Fussballfans ist, ist der wichtigste Absatzmarkt des Jahres für Fernsehhersteller: Die Fussball Weltmeisterschaft in Brasilien. Klar möchte jede Marke sein Stück vom Kuchen abschneiden.

Philips hat sich dazu etwas spezielles einfallen lasen: Zur WM und zum 10-Jahr-Jubiläum von Ambilight erstrahlen die LCDs neu länderspezifisch. Gesteuert über eine App, können verschiedene Landesfarben an die Wand projiziert werden. So wird das Fussball-Erlebnis natürlich doppelt so gut, und die Schweiz schafft es mit Unterstützung der heimischen Philips-Schauer bestimmt ins Finale, wo sie dann Deutschland schlägt.

Spass beiseite, die WM-Funktionen sind zwar Spielereien, Spass machts aber trotzdem. Und die App kann noch mehr: Wenn es ein Tor gibt und der Lautstärke-Pegel im Wohnzimmer ansteigt, werden die Ambilight-Farben intensiver, durch drücken der GOAL-Taste fangen die Farben sogar zu flackern an.

Philips TV’s mit Android Betriebssystem

Verschmelzung: Das Betriebssystem Android kommt neu auch in TVs zum Einsatz.Verschmelzung: Das Betriebssystem Android kommt neu auch in TVs zum Einsatz.

Am meisten Aufsehen erregte jedoch nicht Ambilight sondern Android. So liefert Philips seine Premium-Geräte der 8000er-Serie mit dem Android-Betriebssystem aus. Damit die Apps und Spiele auch genug Leistung haben, werden die neuen Geräte mit Quad-Core-Prozessoren ausgestattet.

Einige Google- und Philips-Apps sind breits vorinstalliert, weitere (zum Beispiel auch Games) lassen sich aus dem Google Play Store runterladen.

Damit die Kompatibilität zum TV gewährleistet ist, lässt Philips allerdings nur „getestete“ Apps zu, die restlichen Programme, welche auf dem TV nichts verloren haben, sind also auch nicht verfügbar.

All zu viel Platz hat man allerdings auf dem TV nicht – nach 2,7 GB ist der Speicher für Apps bereits vollständig belegt.

Die Idee, ein Android-Betriebssystem auf einem TV zu installieren, ist dennoch bemerkenswert. Die Wiedergabe von Grafik und Spielen sieht dabei vielversprechend aus. Die Geräte mit Android-System sind ab zweitem Halbjahr 2014 verfügbar.

Der Autor Fabian Heer
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