avguide.ch Druckansicht · 19.10.2026

Ambilight im Raum

Philips AmbiScape steuert bis zu vier Lampen

Seit 2004 wirft Ambilight Farbe an die Wand hinter dem Fernseher. Mit AmbiScape steuert Philips über den Standard Matter nun bis zu vier smarte Lampen verschiedener Marken. Dazu kommen die beiden EISA-Gewinner OLED+951 und OLED811.

Advertorial · 19. Oktober 2026
Philips AmbiScape überträgt das Ambilight auf bis zu vier smarte Lampen im Raum. Jede Leuchte folgt dem Bild, reagiert auf Musik oder leuchtet in einer festen Farbe.Philips AmbiScape überträgt das Ambilight auf bis zu vier smarte Lampen im Raum. Jede Leuchte folgt dem Bild, reagiert auf Musik oder leuchtet in einer festen Farbe.

Das Ambilight der Philips-Fernseher hört nicht mehr an der Wand auf. Mit AmbiScape überträgt TP Vision, Hersteller der Philips-Fernseher, die Farben des Bildes auf bis zu vier smarte Lampen im selben Raum. Diese dürfen von verschiedenen Herstellern stammen. Seit September 2026 läuft AmbiScape auf allen Philips-Ambilight-Fernsehern des Jahrgangs 2026 ab der 8000er-Serie.

Gedacht ist die Funktion für Ambilight-Besitzer, die den Lichthof gern etwas weiter in den Raum ziehen würden. Laut TP Vision gehört dieser Wunsch zu den häufigen Rückmeldungen der Kundschaft. An Treue fehlt es nicht. Über 80 Prozent der Ambilight-Besitzer wollen laut Hersteller auch beim nächsten Fernseher nicht darauf verzichten. Die Idee, das Bild über den Rahmen hinaus zu vergrössern, ist über zwanzig Jahre alt.

Umgesetzt wurde sie erstmals 2004. An der IFA in Berlin zeigte Philips damals die ersten Ambilight-Fernseher, LCD- und Plasmageräte mit Kaltkathoden-Leuchtstofflampen, die links und rechts dieselbe Farbe an die Wand warfen. Ursprünglich sollte das Licht in dunklen Wohnzimmern die Augen schonen und den Kontrast höher wirken lassen. 2006 folgten getrennte Farben pro Seite sowie drei- und vierseitige Varianten. 2007 ersetzten LEDs die Leuchtstofflampen, seither folgt das Licht einzelnen Bildbereichen. Bis 2024 wurden 35 Millionen Ambilight-Fernseher verkauft. Im selben Jahr setzte Philips im 65OLED+959 Linsen vor die LEDs und nannte das «Ambilight plus».

Welche Lampen funktionieren mit AmbiScape?

AmbiScape geht nun einen Schritt weiter. Der Fernseher spricht die Leuchten über Matter an, einen herstellerübergreifenden Smart-Home-Standard, und zwar über das WLAN. Getestet hat TP Vision Lampen von Philips Hue, WiZ, Nanoleaf, Ikea und Osram, die sich in einer Installation auch mischen lassen. Andere Matter-Lampen lassen sich grundsätzlich ebenfalls einbinden.

Unterstützt werden derzeit Lampen mit E27-Sockel. Für jede legt man fest, wo sie im Raum steht und was sie tut. Sie folgt dem Bild, reagiert im Musikmodus auf das laufende Stück oder leuchtet in einer festen Farbe.

Einrichtung per App

Eingerichtet wird AmbiScape über die Philips Smart TV App, die Schritt für Schritt durch die Kopplung führt. Danach lässt sich die Funktion im Quick-Menü des Fernsehers oder in den Ambilight-Einstellungen einschalten.

Vier Lampen sind derzeit die Obergrenze. Im ersten Halbjahr 2027 soll Matter over Thread dazukommen, also Matter über ein eigenes Funknetz statt über das WLAN, samt Zertifizierung. TP Vision verspricht sich davon eine grössere Auswahl kompatibler Lampen und prüft zudem, die Grenze von vier Leuchten anzuheben.

Zu den Fernsehern mit AmbiScape zählen sämtliche OLED-Modelle 2026 und der MLED981, der erste Philips-Fernseher mit RGB-Mini-LED. An der IFA zeigte TP Vision sechs Serien mit der Funktion, darunter die Einstiegsreihe OLED761 und die QLED-Reihe PQS9001.

OLED+951 und OLED811

Der OLED+951 ist das Spitzenmodell der OLED+-Reihe, erhältlich in 65 und 77 Zoll. Sein Panel vom Typ Meta 4.0 Primary RGB Tandem 2.0 stapelt vier lichtgebende Schichten, zwei für Blau und je eine für Rot und Grün. Das erhöht Helligkeit und Farbreinheit. TP Vision gibt bis zu 4'500 Nits an, eine reflexionsarme Oberfläche soll Details auch in hellen Räumen erhalten.

Der Philips 65OLED+951 mit Tandem-OLED-Panel und vierseitigem Ambilight erhielt den Titel «EISA Best Premium OLED TV 2026–2027».Der Philips 65OLED+951 mit Tandem-OLED-Panel und vierseitigem Ambilight erhielt den Titel «EISA Best Premium OLED TV 2026–2027».

Die Bildverarbeitung übernimmt die P5 AI Dual Engine der zehnten Generation, Dolby Vision 2 Max wird unterstützt. Vier HDMI-2.1-Eingänge und VRR bis 165 Hz dürften vor allem Spieler interessieren. Das Ambilight leuchtet vierseitig, für den Ton sorgt ein 2.2-System mit 70 Watt. Wer lieber Bowers & Wilkins unter dem Bildschirm hätte, findet im OLED+911 dasselbe Panel mit einem 3.1-System von 81 Watt. Der 65OLED+951 wurde als «EISA Best Premium OLED TV 2026–2027» ausgezeichnet.

Der OLED811 bildet die Mittelklasse und folgt auf den OLED810. Er kommt in 42, 48, 55, 65 und 77 Zoll. Ab 55 Zoll arbeiten hellere OLED-EX-Panels, bei denen Deuterium in den organischen Schichten die Lichtausbeute erhöht.

Der Philips 55OLED811 mit dreiseitigem Ambilight und Drehfuss wurde als «EISA Best Buy OLED TV 2026–2027» ausgezeichnet.Der Philips 55OLED811 mit dreiseitigem Ambilight und Drehfuss wurde als «EISA Best Buy OLED TV 2026–2027» ausgezeichnet.

Auch hier rechnet die P5 AI Engine der zehnten Generation. Dolby Vision 2 Max und VRR bis 165 Hz sind ebenfalls an Bord. Das Ambilight leuchtet dreiseitig. Das 2.2-Soundsystem leistet 70 Watt, beim 42-Zöller 50 Watt. Die Modelle bis 65 Zoll stehen auf einem Drehfuss. Der 55OLED811 erhielt den Titel «EISA Best Buy OLED TV 2026–2027».

Beide Modelle sind laut TP Vision in der Schweiz erhältlich. Auskunft gibt TP Vision Schweiz in Schlieren, Telefon +41 44 488 44 52.

Onlinefassung: https://www.avguide.ch/publireport/philips-ambiscape-steuert-bis-zu-vier-lampen-ambilight-im-raum
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