
Napster - der Schrecken der US-Plattenindustrie
Der Verband der US-Plattenindustrie (RIAA) http://www.riaa.com will das Verfahren gegen Napster (http://www.napster.com) weiterführen. Die Kooperation mit Bertelsmann (http://www.bertelsmann.de) bedeute nicht das Aus der Klage des Gerichtsverfahren gegen die Internet-Musikanbieter. Die Bertelsmann Music Group (BMG) wird von diesem nach der Allianzvereinbarung mit Napster Abstand nehmen.
Laut RIAA müsse das Gericht ein Exempel statuieren, damit Online-Musik-Anbieter wie Napster gezwungen werden nur urheberrechtlich genehmigte Soundfiles ins Netz zu stellen. Napster-Gründer Shawn Fanning hingegen betonte, ihn freue, dass Bertelsmann "die Einzigartigkeit der weltweiten Napster-Community zu schätzen wisse".
BMG-Präsident Strauss Zelnick zeigte sich ebenfalls überzeugt, dass der BMG-Napster-Pakt Zukunft habe. Er beteuerte, dass sein Unternehmen sichere, digitale Vertriebskanäle im Onlinebereich zum Schutz des Urheberrechts unterstütze.