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Das Beste aus drei Welten

Test Streaming-Vollverstärker Marantz Model 40n

Der Vollverstärker Model 40n von Marantz ist ein echter Schönling. Er überzeugt punkto Klang, Ausstattung und Verarbeitung. Dank integriertem HEOS-Streaming ist er fit für die Zukunft. Traditionelle Musikliebhaber freut die tolle Phono-Stufe.

Von Martin Freund · 20. Juni 2022
Model 40n.Model 40n.

Stereo-Komponenten im klassischen 44-cm-Format haben Zukunft. Zumal dann, wenn sie ganz modern für Streaming gerüstet sind wie der neue Vollverstärker Model 40n von Marantz. Er bedient sämtliche Ansprüche traditioneller HiFi-Nutzer und eröffnet dank integriertem HEOS-Modul die Welt der Internet-Musikprovider. Vorgemacht hatte es bereits der 2019 lancierte PM7000N (Test nachzulesen: hier), der mit integriertem DAC, hochwertiger Phono-Stufe und HEOS-App-Steuerung den modernen HiFi-Verstärker sozusagen neu definiert hat.

Auf den ersten Blick ist Model 40n ähnlich konzipiert wie der PM7000N. Wer nun aber vermutet, es handle sich lediglich um eine optisch aufgemotzte Neuauflage, irrt. Tatsächlich kommt Model 40n im neuen Marantz-Design. Aber auch unter der schicken Schale findet sich eine komplette Neuentwicklung mit vielen aufwändigen Detaillösungen.

Durchdacht: Blitzsauberer Aufbau von Model 40n mit getrennten Baugruppen und abgeschirmten Streaming- und Digitalboards.Durchdacht: Blitzsauberer Aufbau von Model 40n mit getrennten Baugruppen und abgeschirmten Streaming- und Digitalboards.

Aufwändige Konstruktion

Tatsächlich hat Model 40n sehr viel vom teureren Brudermodell 30 geerbt. So etwa das schwere Grundchassis mit zusätzlicher Bodenplatte, welches dem Gerät Stand- und Vibrationsfestigkeit verleiht. Ebenfalls ins Gewicht fallen die massiven Alu-Seitenteile, die ohne sichtbare Schrauben montiert sind und zum edlen Designeindruck beitragen. Model 30 hatte letztes Jahr (zusammen mit dem passenden SACD-Streaming-Player 30n) bei Marantz den Einstieg in ein neues Designzeitalter vollzogen.

Vorbei die Zeit der etwas barock anmutenden, geschwungenen Frontplatten. Das neue Layout mit abgesetzter, hintergrundbeleuchteter(!) Aluminiumplatte auf der Vorderseite wirkt auf Anhieb vielleicht nicht so aufregend, dafür geschmackvoll, zeitlos elegant und durchaus geeignet, ein markentypisches Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen.

Tatsächlich akzeptiert man Model 40n ohne lange Gewöhnung als ästhetischen Bestandteil der Wohnlandschaft. Das Design ist weniger auffällig als jenes der Vorgänger – aber so gediegen, dass auch der «WAF» (Womens Acceptance Factor) sehr hoch ausfällt.

Insgesamt acht Leistungstransistoren werden vom massiven Ringkerntrafo und grossen Siebelkos mit ausreichend Strom versorgt.Insgesamt acht Leistungstransistoren werden vom massiven Ringkerntrafo und grossen Siebelkos mit ausreichend Strom versorgt.

Zwar steht Model 40n punkto Ausgangsleistung mit nominell 2 x 70 Watt (an 8 Ohm) gar nicht viel stärker da als der PM7000N. Es kommen jedoch vier (zweimal zwei) Leistungstransistoren pro Kanal zum Einsatz, und das Netzteil ist mit riesigem (3,4 kg schwerem) Ringkerntrafo und einer Siebkapazität von 36'000 µF richtig üppig bestückt.

Die Maxime lautet also, dank hoher und spontaner Stromlieferfähigkeit im relevanten Hörpegelbereich ein schnelles und dynamisches Ansprechverhalten sicherzustellen. Diese Fähigkeit erfordert Leitungen mit niedriger Impedanz (geringem Innenwiderstand). Je kürzer und dicker die Versorgungsleitungen sind, desto geringer fällt diese aus. Dafür verwendet Marantz) in kritischen Schaltungsbereichen massive Kupferschienen (anstellen von Kupferfolie auf der Leiterplatte).

Die Siebkondensatoren (Premiumqualität von ELNA) für die Endstufen befinden sich auf der gleichen Platine, in unmittelbarer Nähe zu den Leistungstransistoren. Kurze Leitungen zu den Lautsprecheranschlüssen verbessern ebenfalls den Dämpfungsfaktor und damit auch die Wiedergabequalität. Der Einsatz von Kupfer hat bei Marantz Tradition. Im Model 40n verfügen sogar die Spannungsregler für den Vorverstärker zugunsten thermischer Stabilität über ansehnliche Kupferkappen.

Brüderlich getrennt: Das Phono-Board und der DAC sind – fein säuberlich getrennt – auf einer gemeinsamen Platine untergebracht und gut abgeschirmt.Brüderlich getrennt: Das Phono-Board und der DAC sind – fein säuberlich getrennt – auf einer gemeinsamen Platine untergebracht und gut abgeschirmt.

Beim Innenaufbau fallen auch die saubere Trennung und die ausgefeilte Abschirmung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche auf. Im linken Bereich findet sich das Netzteil mit unabhängigen Stromversorgungen für analoge und digitale Schaltungen. Daneben sitzt die Endstufe mit insgesamt acht Leistungstransistoren auf einem stranggepressten Aluminium-Kühlkörper und der hochkant eingebauten Treiberplatine.

Im rechten Bereich sitzt die vollständig abgeschirmte Digital-Einheit mit Netzwerk-, HDMI- und digitalen Anschlussmöglichkeiten. Diese ist ihrerseits unterteilt: Unterhalb einer weiteren Abschirmschiene sitzt eine aufwändig bestückte, zweigeteilte Platine mit dem DAC- und dem Phono-Board. Letzteres ist nominell für Phono-MM ausgelegt. Wer Marantz-Verstärker jedoch kennt, weiss um die Qualität und Rauscharmut der Phono-Eingänge.

Model 40n macht hier keine Ausnahme und übertrifft in dieser Hinsicht sogar den bereits exzellenten PM7000n. Man kann problemlos auch Medium-Output-Moving-Coil-Tonzellen daran betreiben, sofern diese mit einer hohen Abschlussimpedanz zurande kommen. Beim Anschluss eines Benz Glider mit rund 1 mV Ausgangsspannung (bei 3,48 cm/sec) war bei gehobener HiFi-Lautstärke keinerlei Rauschen oder Brummen zu vernehmen, selbst wenn man das Ohr an den Hochtöner hielt. Und auch klanglich gefiel das System mit toller Spielfreude, exzellenter Raumabbildung und abgrundtiefen Bässen ausgesprochen gut.

Die Lautstärkeregelung arbeitet mit dem darauf spezialisierten IC MUSES 722323, welchem von einem HDAM-Modul zugearbeitet wird.Die Lautstärkeregelung arbeitet mit dem darauf spezialisierten IC MUSES 722323, welchem von einem HDAM-Modul zugearbeitet wird.

Eine weitere Marantz-Spezialität sind HDAM (Hyper Dynamic Amplifier Module). Bei Model 40n kommen diese dichtgepackten, diskreten Schaltkreise bei der aufwändig gestalteten Volumenregelung zum Einsatz, wo sie zusammen mit dem bestens beleumundeten IC vom Typ MUSES 72323 für einen hohen Signal-Rauschabstand sorgen. Marantz reklamiert durch diese Schaltung einen Gewinn von 7 dB bei normalem Hörpegel, was doch beachtlich ist. Wichtiger noch, dass dadurch auch bei sehr niedriger Lautstärke präzise Regelschritte und hohe Rauscharmut gewährleistet sind.

Der DA-Wandler arbeitet mit einem DAC-Chip vom Typ ESS ES9016K2M, der auch DSD-Formate (bis 128) dekodieren kann.Der DA-Wandler arbeitet mit einem DAC-Chip vom Typ ESS ES9016K2M, der auch DSD-Formate (bis 128) dekodieren kann.

Als DA-Wandler kommen moderne HiRes-Chips vom Typ ESS ES9016K2M zum Einsatz, die WAV/FLAC-Formate bis 192 kHz und DSD-Formate (bis 128) wiedergeben können. Letztere lassen sich via Heimnetzwerk beispielsweise ab einem NAS oder einem USB-Stick, der auf der Vorderseite des Geräts Anschluss findet, wiedergeben.

Eine PC-USB-Anbindung ist nicht vorgesehen, was jedoch aufgrund des eingebauten HEOS-Streaming-Moduls zu verschmerzen ist. Via Digital-In (koaxial oder optisch) finden externe digitale Quellen (z.B. ein CD-Spieler oder eine Set-top-Box) Anschluss. Der Nutzer hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Digitalfiltern: Filterstellung 1 «slow roll-off» ist Impuls-optimiert (symmetrisches Ein- und Ausschwingen), Filterstellung 2 «sharp roll-off/short delay» soll laut Marantz mehr die «analoge Seite des Ausgangsmaterials bewahren».

Im Hörtest bewährte sich jedoch Filter 1 dermassen gut, dass eigentlich kaum je der Wunsch nach einem Wechsel aufkam. Darüber hinaus lässt sich in zwei Stufen eine Jitter-Reduktion «Lock Range» aktivieren.

Als Besonderheit verfügt Model 40n auch noch über einen HDMI-Eingang, der dank ARC-Protokoll für die Wiedergabe von Fernsehton geeignet ist. HDMI-ARC sorgt dafür, dass sich der Marantz synchron zum TV-Gerät automatisch ein- und ausschaltet. Die Lautstärke wird sodann bequem via TV-Fernbedienung reguliert. Beim Fernseher muss die Tonausgabe jedoch zunächst auf PCM-Zweikanal gestellt werden.

Dank integriertem HDMI-ARC (Auto Return Channel) gibt Model 40n gerne auch Fernsehton wieder. Auch an klassischen Analog-Eingängen mangelt es nicht.Dank integriertem HDMI-ARC (Auto Return Channel) gibt Model 40n gerne auch Fernsehton wieder. Auch an klassischen Analog-Eingängen mangelt es nicht.

Streaming ausschliesslich via HEOS-App

Im Unterschied zum kleinen Bruder PM7000N verfügt Model 40n nicht über ein grossflächiges, entsprechend informatives Display auf der Gerätefront. Das hübsch gestylte, Marantz-typische «Bullauge» zeigt zwar beispielsweise die Lautstärke und den gewählten Eingang an, ist jedoch nicht gross genug, um eine Navigation beispielsweise durch Internetradio-Senderlisten zu gewährleisten.

So lässt sich Streaming ausschliesslich via HEOS-App (iOS, Android) und nach der Einbindung des Verstärkers ins Heimnetzwerk (via WiFi oder Ethernet) realisieren. Beim PM7000N kann man hingegen – auch ohne Umweg übers Netzwerk – einen USB-Stick einstecken und dann mittels Scrollen über die Fernbedienung auf den Wunschtitel zugreifen. 

Die Vollmetall-Fernbedienung überzeugt haptisch und offeriert Direktwahltasten für alle Eingänge.Die Vollmetall-Fernbedienung überzeugt haptisch und offeriert Direktwahltasten für alle Eingänge.

Tatsächlich lohnt sich der Einstieg ins HEOS-Streaming (wozu man erst online ein Benutzerkonto anlegen muss), denn dieses System eröffnet nicht nur den Zugang zu allen gängigen Musikprovidern (ausgenommen Qobuz) und zum TuneIn-Webradio, sondern beinhaltet auch noch ein vielseitiges Mehrraumsystem: Bis zu 32 HEOS-Geräte lassen sich kollektiv oder in verschiedenen Hörzonen mit Musik versorgen.

Laut Marantz soll es sogar möglich sein, beispielsweise die Musik eines angeschlossenen Plattenspielers übers Netzwerk zu streamen. HEOS greift auch auf Musiksammlungen zu, die auf PCs oder NAS gespeichert sind. Und nicht zuletzt beherrscht HEOS die direkte Musikwiedergabe ab Handy/Tablet via Bluetooth oder Airplay 2. Wer Spotify nutzt, kann den Marantz auch über die Spotify-App direkt ansprechen.

Etwas schmucklos, dafür sehr übersichtlich: Der Startbildschirm der HEOS-App (iOS).Etwas schmucklos, dafür sehr übersichtlich: Der Startbildschirm der HEOS-App (iOS).

Sehr hohe Klangkultur

Für den anstehenden Hörtest des Model 40n galt es zunächst die passenden Lautsprecher zu finden. Die Standboxen A7 vom britischen Hersteller Spendor erwiesen zwar als sehr kultivierte, aber dennoch nicht ideale Partner. Der Japaner und die Briten wollten sich in gegenseitiger Charme-Offensive übertrumpfen und zeigten im Verbund sehr viel Feinsinn, Gespür für Zwischentöne und authentische Klangfarben, gleichzeitig aber auch Angst vor härteren musikalischen Gangarten. «Schmutzige» Gitarrenriffs oder hämmernde Schlagzeugattacken waren eindeutig nicht ihr Ding.

Die Standboxen 702 Signature von Bowers & Wilkins fühlten sich im Zusammenspiel mit dem Model 40n sichtlich wohl. Daneben standen der PM7000n sowie Model 30 und der SACD 30n zum Hörvergleich zur Verfügung.Die Standboxen 702 Signature von Bowers & Wilkins fühlten sich im Zusammenspiel mit dem Model 40n sichtlich wohl. Daneben standen der PM7000n sowie Model 30 und der SACD 30n zum Hörvergleich zur Verfügung.

Perfekt passende Spielpartner fanden sich jedoch in einem Paar 702 Signature von Bowers & Wilkins. Deren brillante und vitale Gangart motivierte den Marantz dazu, mehr aus sich herauszugehen und Musik mit gebührendem Nachdruck und sehr guter Dynamik adäquat in Szene zu setzen.

Der integrierte DAC überzeugt beim Streamen von HiRes-Musiktiteln ab USB-Stick mit wunderbarer Feinzeichnung und hoher Detailtreue. Auch im Zusammenspiel mit den 702 Signature fiel die besonders charmante Gangart dieses Verstärkers auf. Sie äusserte sich über die Standlautsprecher in betörend schöner Mittenwiedergabe und authentischen, vollmundigen Klangfarben.

Die Wiedergabe von Streichern – seit jeher ein Stolperstein für jedes Audiosystem – erwies sich als wunderbar stimmig, ohne übertriebene Weichzeichnung. Auch weniger bekannte barocke Meisterwerke wie etwa die Händel-Oper «Caio Fabbricio» (in bestechender Neuaufnahme durch Signum Classics) werden zum Hörgenuss, weil Spielfreude und Wohlklang eine nachhaltige Verbindung eingehen.

Barocke Oper als Hochgenuss: Die Händel-Oper «Caio Fabbricio» mit dem Ensemble London Early Opera.Barocke Oper als Hochgenuss: Die Händel-Oper «Caio Fabbricio» mit dem Ensemble London Early Opera.

Eine zupackende Gangart erfordert das Album «El Chan» mit dem «Concerto for Two Pianos». Hier zeigte der Marantz, dass er den nötigen Biss aufbringt, um moderne Klassik live-gerecht zu inszenieren. Er besitzt die notwendigen Leistungsreserven, um Lauthören ohne dynamische Engpässe und ohne jeglichen Anflug klanglicher Härte zu ermöglichen. Toll: Selbst sehr laut gehörte Fortissimo-Passagen erklingen unangestrengt vital.

Die räumliche Transparenz der Kombi, bestehend aus dem Marantz Model 40n und den Bower & Wilkins 702 Signature, lässt nicht zu wünschen übrig und gehört zum Besten, was die Preisklasse hergibt. Auffällig ist die wunderbar weite Raumausleuchtung kombiniert mit einer sympathischen Nahzeichnung von Solisten. Der Marantz beweist, dass eine dreidimensional-plastische Abbildung auch ohne übertriebene Ortungsschärfe funktioniert.

Moderne Klassik, spannend interpretiert: El Chan mit den Schwestern 
Katia und Marielle Labèque.Moderne Klassik, spannend interpretiert: El Chan mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque.

Interessant war der Vergleich mit dem ähnlich konzipierten PM7000n. Dieser hatte im Hörtest (nachzulesen hier) mit seiner betont zupackenden, vitalen Gangart mächtig Eindruck hinterlassen. Allerdings wurde damals auch konstatiert, dass er «mit analytischen Lautsprechern stellenweise etwas zu prägnant tönen» kann.

Im Verbund mit den 702 Signature von Bowers & Wilkins legte der PM7000n wie die Feuerwehr los und agierte auf Anhieb brillanter und somit scheinbar vitaler als Model 40n. Das war schon toll, was für eine Spielfreude und welchen Drive dieser preisgünstige Streaming-Vollverstärker etwa bei gut aufgenommener Popmusik an den Tag legte.

Im direkten Vergleich des Model 40n mit dem PM7000n (rechts) wird der Einstieg in eine neue Design-Ära bei Marantz besonders deutlich.Im direkten Vergleich des Model 40n mit dem PM7000n (rechts) wird der Einstieg in eine neue Design-Ära bei Marantz besonders deutlich.

Schnell wurde im Vergleich zu Model 40n dann aber auch klar, dass Letzterer punkto Klangkultur, musikalischer Ansprache und Feinzeichnung in einer ganz anderen Liga spielte. Je länger man damit Musik über die 702 Signature hörte, umso klarer setzte er sich bei allen Musikarten vom preisgünstigen Bruder ab. Sogar bei harter Rockmusik hatte er letztlich die Nase vorn, einfach, weil er dynamisch beim Lauthören gelassener agierte. Insgesamt ist die ziemlich unterschiedliche tonale Abstimmung dieser zwei Vollverstärker aus gleichem Hause doch erstaunlich. Sowohl für den PM7000n wie für das neue Model 40n gilt jedoch, dass sie in Kombination mit dem passenden Lautsprecher ein klangliches Niveau deutlich über ihrer Preisklasse erreichen.

Fazit

Mit seiner Funktionsvielfalt, der innen und aussen tollen Verarbeitung und der insgesamt sehr hohen Klangkultur gefällt der Marantz Model 40n in jeder Hinsicht. Die ausgesprochen audiophile Klangabstimmung verspricht auch auf lange Sicht hohe Hörakzeptanz. Wer einen klassischen Vollverstärker mit tollem Phono-Eingang und einem DA-Wandler der Topklasse sucht, liegt hier goldrichtig. Dank integriertem HEOS-Modul befriedigt Model 40n auch noch die gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche an vernetztes Musikhören. Also eigentlich das Beste aus drei Welten.

Klare Formensprache: Das neue Marantz-Design wirkt ansprechend und zeitlos elegant.Klare Formensprache: Das neue Marantz-Design wirkt ansprechend und zeitlos elegant.
Steckbrief
Modell:
Model 40n
Profil:
Der Marantz Model 40n ist gleichermassen ein klassischer wie auch ein topmoderner Vollverstärker, der praktisch alle Anforderungen heutiger Connectivity abdeckt und dennoch die Bedürfnisse traditioneller Musikliebhaber weitgehend befriedigt. Klanglich agiert er auf der kultivierten Seite, ohne jegliche Härte, verfügt aber dennoch über genügend Ausgangsleistung, um höhere dynamische Ansprüche zufriedenzustellen. Ein Top-Gerät.
Pro:
Sehr hohe Klangkultur mit toller Feinzeichnung und wunderbaren Klangfarben.
Top-Ausstattung mit eingebautem Streaming-Modul.
Dank HDMI-ARC problemlos für die Wiedergabe von TV-Ton geeignet.
Extrem rauscharmer Phono-Eingang, der sich auch für Medium- und High-Output-Moving-Coil-Tonabnehmer eignet.
Sehr gute Verarbeitung mit edlem, dezentem Design und hoher Wohraumakzeptanz.
Contra:
Kleines Display mit wenig Informationen.
Streaming ausschliesslich via App steuerbar.
Preis:
2,750.00 CHF
Hersteller:
Marantz
Jahrgang:
2022
Vertrieb:
B&W Group (Schweiz) GmbH
Masse:
443 x 130 x 432 mm
Gewicht:
16,7 kg
Farbe:
Schwarz, Silber-Gold
Airplay:
Ja
Bluetooth:
Ja
Chromcast:
Nein
Roon Ready:
Nein
Spotify Connect:
Ja
Symmetrischer Eingang:
Nein
WiFi:
Ja
Analog Input:
CD, Line, Tape, Phono MM
Analog Output:
Tape, Subwoofer
Bluetooth Codecs:
A2DP, AVRCP
DA-Wandler:
24-Bit/192-kHz, DSD 128
Digital Input:
koaxial, optisch
Maximale Leistung:
2 x 100 Watt
Remote App:
HEOS für Android und iOS
Verstärkerleistung 8 Ohm:
2 x 70 Watt
Onlinefassung: https://www.avguide.ch/testbericht/test-streaming-vollverstaerker-marantz-model-40n-das-beste-aus-drei-welten
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