Anders als alle anderen
Markenzeichen Bändchen
Für die Herren Scheuch und Greiner war es klar, dass ihr Jubiläums-Wurf mit einem Bändchen gekrönt werden musste. Und zwar nicht mit dem legendären Ur-Bändchen von Anno dazumal, sondern mit dem allerneusten LDR-Bändchen. Während das Ur-Bändchen nach dem klassischen Ribbon-Prinzip mit dem damals leider obligaten Übertrager und einem unbedämpften Alustreifen funktionierte, besitzt das heutige Bändchen eine auf der Membran aufgedampfte Flachspule, eine definierte Aufhängung und ist optimal bedämpft. Das steigert nach dem Motto "de Föifer unds Weggli" den Wirkungsgrad und senkt den Klirr.Langhubig
Vom Rohr zum Schacht
Bei den Twens sucht man das heute obligate Bassreflexrohr vergeblich. Zu finden ist lediglich ein Schlitz, der laut Kurt Scheuch nicht als Briefeinwurf zu benutzen ist, sondern die Funktion einer Bassreflexöffnung übernimmt. Diese Konstruktion arbeitet mit einem aufwendigen Schacht aus MDF der in der Herstellung zig mal teurer sein soll als ein simples Rohr aus Plastik. Dieser Schacht hat geradezu magische Eigenschaften, die man auch mit modernsten Computerprogrammen nicht simulieren und erklären kann. So liefert diese "Schlitz-Ventilation" gegenüber einem Bassreflexrohr ganze 2 dB mehr Effizienz. Wollte man mit andern Mitteln diese 2 dB an zusätzlichem Bass-Pegel herauskitzeln, würde dies die Kosten dieser Schachtkonstruktion bei weitem übersteigen.Vorbereitungen

Perfektion bis ins letzte Detail...
The Sound of Twens
Mit faszinierend räumlicher Zeichnung brachten die Twens Mozarts Klavier Trios ab Harmonia Mundi SACD. Absolut beeindruckend, wie diese Boxen den Konzertsaal abbildeten und zwar nicht zwei,- sondern - auch ohne 5.1 und Surround - tatsächlich dreidimensional. Neben der ausgeprägten Räumlichkeit beeindruckte aber auch die Klangdefinition. Super Audio CD und LDR-Bändchen passen offenbar perfekt zusammen. Einfach unglaublich, wieviele klangliche Details hier zu hören sind, ohne dass das Klangbild grell oder gar überzeichnet wirkt. Ganz im Gegenteil: Die Twens klingen ausgesprochen angenehm und ausgewogen. Keine Tonlage wirkt irgendwie gestresst oder überzüchtet. Wie die zierlichen Twens mit grossorchestralen Klängen umgehen können , konnte ebenfalls erstaunen. Die Klangbühne ist dabei sehr breit. Aber auch in der räumlichen Tiefe fächern die Twens das Klangbild sehr schön auf.Kein Subwoofer notwendig

Klein aber langhubig...