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Technics EAH-A1000

Flaggschiff mit Ferrofluid im Treiber

Der EAH-A1000 löst den EAH-A800 ab und tritt gegen Sony und Bose an. Technics setzt dabei auf einen 40-mm-Treiber mit Magnetflüssigkeit, 45 Stunden Akkulaufzeit und Bluetooth 6.0.

Von Daniel Schmid · 11. Oktober 2026
Der Technics EAH-A1000 in Greige. Der Metallbügel, Flow-Arm genannt, geht vom eckigen Schieber in eine dreieckige Aufhängung über. (Bild: Technics)Der Technics EAH-A1000 in Greige. Der Metallbügel, Flow-Arm genannt, geht vom eckigen Schieber in eine dreieckige Aufhängung über. (Bild: Technics)

Den Markt der kabellosen Over-Ear-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung prägen seit Jahren zwei Namen. Sony und Bose geben in der Klasse um 400 Franken den Ton an, Sennheiser und Bowers & Wilkins folgen mit Abstand. Technics, die HiFi-Marke von Panasonic, spielte hier bisher mit dem EAH-A800 von 2022 eine Nebenrolle. Die In-Ears der Marke hingegen, zuletzt der EAH-AZ100, gehören zu den besseren ihrer Preisklasse.

Jetzt kommt der Nachfolger. Der EAH-A1000 kostet CHF 449 und ist in Schwarz und erstmals in Greige erhältlich, einem Ton zwischen Grau und Beige.

Ferrofluid im Treiber

Das zentrale Argument von Technics ist der neue 40-mm-Treiber mit Magnetflüssigkeit. Ferrofluid ist ein Öl mit feinsten Magnetpartikeln, das im Spalt zwischen Schwingspule und Magnet sitzt und dort an Ort und Stelle bleibt, weil der Magnet es festhält. Lautsprecherbauer nutzen das seit den Siebzigerjahren in Hochtönern, um die Schwingspule zu kühlen und zu zentrieren. Technics setzt die Technik seit den In-Ears EAH-TZ700 und EAH-AZ100 in kleinen Treibern ein, nun erstmals in einem grossen.

Der Grund ist nachvollziehbar. Eine grosse Membran neigt zum Taumeln. Die Flüssigkeit dämpft Störbewegungen der Schwingspule, und das soll Verzerrungen senken. Dazu kommen eine Membran aus Kohlefaser und eine symmetrische Sicke, wie Technics sie bei seinen grossen Lautsprechern einsetzt. Ob das hörbar ist, muss ein Test zeigen.

Verlustfrei per Kabel

Über Bluetooth 6.0 laufen die gängigen Codecs, also SBC, AAC, LDAC und LC3. Auch LDAC mit 990 kBit/s ist verlustbehaftet, und iPhones können LDAC gar nicht. Wer wirklich verlustfrei hören will, steckt das USB-C-Kabel ein. Welche Abtastraten der USB-Eingang verarbeitet, nennt Technics nicht.

Die adaptive Geräuschunterdrückung arbeitet mit vier Mikrofonen pro Seite und passt sich an Umgebung und Sitz an, auch bei Brillenträgern. Der Akku soll mit ANC 45 Stunden halten, mit LDAC 40 und ohne Geräuschunterdrückung 90.

Mit 306 Gramm ist der EAH-A1000 kein Leichtgewicht, aber faltbar und mit Etui. Der Metallbügel, Flow-Arm genannt, hebt ihn optisch von der Kunststoffkonkurrenz ab. Preislich liegt er auf dem Niveau von Sonys WH-1000XM6 und der Bose QuietComfort Ultra. Der EAH-A1000 ist ab sofort erhältlich, in der Schweiz über Panasonic in Rotkreuz.

Onlinefassung: https://www.avguide.ch/produktnews/flaggschiff-mit-ferrofluid-im-treiber-technics-eah-a1000
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