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8. Februar 2004
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2003 betrug der Umsatz für Audiogeräte in Deutschland gut vier Milliarden Euro.

Das Radiohören spielt bei den Bundesbürgern nach wie vor eine wichtige Rolle. Generell zählen gut 95 Prozent der deutschen Bevölkerung zu den Radiohörern.

Tag für Tag gönnten sich im vergangenen Jahr 79 Prozent der Deutschen über 14 Jahre dieses Vergnügen. Die tägliche Hördauer betrug dabei im Durchschnitt 196 Minuten.

Damit belegt der Hörfunk innerhalb der von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) veröffentlichten „Media Analyse“ zur Nutzung audiovisueller Medien im vergangenen Jahr den dritten Platz.

Spitzenreiter waren CDs, Schallplatten und Musikkassetten, für die täglich immerhin 219 Minuten aufgewendet wurden.

Platz zwei hat sich das Fernsehen zurückerobert. Vor dem Bildschirm verbrachten die Bundesbürger täglich 199 Minuten.

2003 wurden nach Angaben der gfu insgesamt 1,66 Milliarden Euro für Audiogeräte ausgegeben. Der Gesamtumsatz im Bereich Audio betrug mehr als vier Milliarden Euro.

Insgesamt wurden 4,9 Millionen HiFi-Komponenten verkauft. Zuwächse gab es beim Absatz so genannter „Home-Theatres“, einer Kombination von DVD-Spielern beziehungsweise -Recordern, Mehrkanal-Verstärkern, Radioempfängern und Heimkino-Lautsprecher-Systemen. Er verdoppelte sich im Vergleich zum Jahr 2002 auf rund eine Million Exemplare.

Für mehr als die Hälfte aller Deutschen (51,3 Prozent) ist – so die „Media Analyse“ – das Essen die „zuverlässigste Kontaktquelle“.

Deshalb wird während dieser Zeit das Radio am häufigsten eingeschaltet. Auf dem zweiten Rang folgt das Hören beim Autofahren (37,8 Prozent).

Die weiteren Plätze nehmen „sonstige Tätigkeiten“ mit 28 Prozent und die Arbeit im Haus mit 24,5 Prozent ein. Jeder zehnte Bundesbürger hört seinen Lieblingssender während der Arbeit ausser Haus.
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