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Publikationsdatum
12. Juli 2006
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Die Verzögerung bei der Einführung der hochauflösenden Discformate HD-DVD und Blu-ray ist teils auf die Perfektionierung des Kopierschutzes zurückzuführen.

Die hochauflösenden Filme werden per Advanced Access Content System (AACS) geschützt. Dieses Kopierschutzsystem verschlüsselt die Daten mit der High Bandwidth Digital Content Protection (HDCP) vom Abspielgerät bis zum Monitor.

Genau diese letzte Stufe zeigt nun eine Schwachstelle, wie das Computermagazin c't berichtet.

Die mit den ersten HD-PCs ausgelieferte Abspielsoftware WinDVD erlaubt es, Screenshots von den Filmen in voller Auflösung auzufertigen.

Die Fotofunktion lässt sich automatisieren, und die Einzelbilder können anschliessend wieder zu einem Film zusammengesetzt und mit dem Ton, der separat aufgenommen wurde, zusammengemischt werden - fertig ist der High-Definition-Film ohne Kopierschutz.

Betroffen von der Lücke sind der Blu-ray-PC Vaio VGC-RC 204 von Sony und das HD-DVD-Notebook Toshiba Qosmio G30.
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