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10. Februar 2005
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Microsoft und der Kopierschutzspezialist Macrovision haben eine Übereinkunft getroffen, um analoge TV-Kopien zwischen Consumer-Geräten zu reglementieren.

Demnach sollen kommende Versionen von Microsofts Windows Media Center Edition und der zugehörigen Windows-Media-Software auf Macrovision-Signale reagieren und nur temporäre Aufnahmen gestatten -- beispielsweise für zeitversetztes Fernsehen.

Wird eine mit Macrovision ausgestrahlte Sendung aufgezeichnet, sorgt Microsofts digitales Rechtemanagement (DRM) dafür, dass die Aufnahme nur innerhalb des als Timeshift-Puffers definierten Zeitintervalls abspielbar ist.

Was zunächst nach einer Aufweichung des Macrovision-Konzepts klingt (immerhin sollte es früher gänzlich Kopien verhindern), zielt indes unmittelbar darauf ab, den Zuschauern selbst bei Analogempfang digitale Fesseln anzulegen.

So ist wenig erstaunlich, dass die Filmstudios laut Macrovision bereits ihr Interesse an dem System bekundet haben.
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