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3. August 2003
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27 Jahre nachdem JVC das VHS-Videosystems erfunden hat, etabliert das Unternehmen jetzt einen neuen, zukunftsweisenden Video-Standard für Camcorder.

Dabei wird im 16:9 Breitbildformat digital auf der bekannten Mini-DV Videocassette aufgezeichnet, allerdings in einem neu entwickelten Verfahren mit MPEG-2 Datenkompression und Stereoton in CD-Qualität.

Ganz neu ist auch, dass JVC hier erstmals die „progressive“ Bildaufzeichnung von 50 Vollbildern pro Sekunde einsetzt.

Diese ergibt gegenüber herkömmlicher Videoaufzeichnung eine Verdopplung der Informationsdichte, was sich in dramatisch erhöhter Bildschärfe und dem Verschwinden von Zeilenflimmern ausdrückt.

Das „625/50p“ genannte Format kann in voller Qualität auf allen Bildschirmen wiedergegeben werden, die „progressive“ Videosignale akzeptieren, auf herkömmlichen Fernsehgeräten ist Wiedergabe in Standard-Qualität möglich.

Als erste Firma weltweit wird JVC schon im September den ersten Camcorder dieser neuen Qualitätsklasse in den Handel bringen.

Mitgeliefert wird Software zum bildgenauen Editieren der Aufnahmen und zum Authoring von DVDs, damit die professionelle Bildqualität des neuen Standards auch beim Überspielen auf DVDs voll und ganz erhalten bleibt.

Da das Unternehmen auch „progressive“-taugliche DVD-Player, DVD-Recorder, LCD- und Plasmabildschirme sowie Fernsehgeräte und Videoprojektoren herstellt, ist JVC nun der erste Hersteller, der die komplette Kette von der Kamera bis zum Bildschirm durchgehend in der wegweisenden „progressive“-Technik anbieten kann.
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