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10. August 2002
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Ein Forscherteam an der University of Wisconsin hat den Prototyp eines Speichers entwickelt, der auf der Basis von Silizium- und Goldatomen arbeitet. Wie das US-Onlinemagazin Technology Research News berichtet, werden die Goldatome auf einer Halbleiterscheibe verteilt. Die Silizium-Atome ordnen sich daraufhin selbstständig in Spuren mit einer Breite von jeweils genau fünf Atomen, wodurch die Oberfläche des Wafers einer CD ähnelt.
Vier Atome in einer Spur können ein Bit an Daten speichern, nach dem metrischen System ist das ein Bereich von 1,5 x 1,7 Nanometern. Auf diese Weise kann der Prototyp auf einer Fläche von einem Quadratzoll (6,45 Quadratzentimetern) 250 Bio. Bit speichern. Für diese Datenmenge sind nach der herkömmlichen Technologie ungefähr 7800 DVDs notwendig.

Die Silizium-Atome repräsentieren die beiden Werte des binären Systems. Um den Speicher zu formatieren wird durch zusätzliche Silizium-Atome jede Spur auf den Wert eins gesetzt. Bei der Speicherung des Wertes 0 wird an der entsprechenden Stelle ein Atom aus der Struktur entfernt. Eine Vermarktung des neuen Speichers ist noch nicht abzusehen, der Prototyp arbeitet bisher nur im luftleeren Raum und erschütterungsfreier Umgebung.
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