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11. Juli 2008
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Während sich die Blu-ray so langsam auf dem Markt durchsetzt, wird in den Labors bereits an der Weiterentwicklung der blauen Scheiben getüftelt.

Der japanische Elektronikkonzern Pioneer präsentierte nun erstmals Einblicke in erste Testsamples einer Blu-ray mit einer sagenhaften Gesamtkapazität von 400 GB verteilt auf 16 Datenschichten. Bereits eine einzige Schicht fasst die gesamte Kapazität einer aktuellen Single-Layer Blu-ray.

Gemäss Pioneer soll die Disk weitgehende der Blu-ray entsprechen und damit keine grösseren Kompatibilitätsprobleme entstehen. Die Spezifikation für die optischen Linse des Lesegerätes entspreche weitgehend denen in aktuellen Blu-ray Geräten. Damit könnte die Disk mit nur leichten Modifikation von den heutigen Blu-ray Playern gelesen werden.
Vorgeführt wurde eine ROM-Disk, doch auch beschreibare Varianten sollen für die Hochkapaziäts-Disk kein Problem darstellen.

Keine Angaben machte Pioneer vorerst, wo sie sich den den Einsatz des um Faktor zehn vergrösserten Datenvolumens vorstellen. Nicht für alles was technisch möglich ist, lässt sich auch eine Marktanwendung finden. An einem internationalem Symposium von nächster Woche zu Speichermedien, der ISOM in Hawai, will Pioneer jedoch vorerst einmal weitere technische Detail präsentieren.

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