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Publikationsdatum
29. August 2002
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Seit Jahren weiss die Industrie, dass man mit chemischen Zusätzen die Kunststoffgehäuse von Fernsehern unbrennbar, oder wie es in der Fachsprache heisst " schwer brennbar" machen kann. Doch wurden diese sich mit der Zeit verflüchtigenden und nicht gerade ungiftigen Zusätze nicht in allen Ländern toleriert. So bauten gewisse Fernseh-Hersteller ihre Gehäuse, je nach Vorschriften des bestimmten Landes, brenn- oder nicht brennbar. Mit der neuen Safety++ - Technologie setzt Finlux einen Meilenstein in Bezug auf Brandsicherheit.

Demo mit Rauch

Bereits eine zu nahe stehende oder eine umgefallene Kerze kann einen Fernsehbrand verursachen.
Bereits eine zu nahe stehende oder eine umgefallene Kerze kann einen Fernsehbrand verursachen.
Die Flammen zweier Kerzen lecken an der Gehäusewand eines normalen, handelsüblichen Fernsehers. Leichte Rauchzeichen machen auf das kommende Unheil aufmerksam. Nach fünf Minuten steht das Gerät in Flammen, und eine dunkle Rauchwolke bereitet den zu nahe stehenden Personen Atembeschwerden. "Bitte zurücktreten!" ermahnt Roger Kissling, Geschäftsleiter bei Telanor und Verantwortlicher für die Finlux Safety ++-Demo, die zu sensationshungrigen Journalisten, denn in den nächsten Augenblicken ist mit einer Implosion der Bildröhre zu rechnen. Mit einem Knall verabschiedet sich die Bildröhre in die ewigen Gründe des Recyclings und zerplatzt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich der Vorfall im Wohnraum oder im Schlafzimmer abgespielt hätte. Dass konventionelle Fernseher dermassen brennbar sind, erstaunt.
Quizfrage nach dem Kerzentest: Welches ist der brandsichere Finlux-Fernseher mit der Safety++-Technologie?
Quizfrage nach dem Kerzentest: Welches ist der brandsichere Finlux-Fernseher mit der Safety++-Technologie?
Nun dasselbe Spiel mit einem brandneuen Finlux-Fernseher mit Safety++-Technologie: Erneut züngeln die Flammen zweier Kerzen am Gehäuse empor und schwärzen es. Doch weiter passiert nichts. Die von Finlux entwickelte Safety++-Technologie hat den Flammentest öffentlich bestanden. So geschehen anlässlich einer Demonstration vor Fachjournalisten beim Schweizer Finlux-Importeur, der Firma Telanor in Lostorf.

Täglich ein Brandschaden

Roger Kissling, Geschäftsleiter der Firma Telanor, stellt das Safety++ den geladenen Schweizer Fachjournalisten vor.
Roger Kissling, Geschäftsleiter der Firma Telanor, stellt das Safety++ den geladenen Schweizer Fachjournalisten vor.
In der Schweiz verfügen über 95% der ca. 3,1 Millionen Haushalte über mindestens ein TV-Gerät. Dazu kommen noch Zweit- und Drittgeräte. Laut BfB (Beratungsstelle für Brandverthütung) verursachen Fernsehgeräte in der Schweiz täglich einen Brandschaden. Die Ursachen sind technische Defekte, Überspannungen von Blitzen, und menschliches Fehlverhalten. Brände können im Inneren der Geräte entstehen oder, wie es unsere Demo zeigt, auch von aussen. Einige Empfehlungen, wie Aufstellung mit guter Belüftung, Entstaubung im Inneren alle 5 Jahre durch den Fachmann (Staub ist brennbar!),v om Netz trennen bei Nichtgebrauch etc. sind sicher nützlich, trotzdem ist der Fernseher eine potentielle Gefahrenquelle für Brände.

Die totale Sicherheit?

Mit dem Safety++ hat Finlux als erster Hersteller einen wegweisenden Schritt zur Brandbekämpfung getan. Alle Geräte mit der Bezeichnung ++ verfügen über nicht oder nur ganz schwer entflammbare Gehäuse und Bauteile. Die Hochspannungsteile befinden sich in einer Ummantelung aus selbstlöschender VO-Gussverbindung. Mindestsicherheitsabstände zwischen möglichen Zündstellen verhindern eine Ausweitung von Brandherden.

Sämtliche Finlux-Geräte werden nun in Safety++-Technologie produziert und sind ab sofort im Fachhandel zu kaufen. Verschiedene Modelle in verschiedenen Bildgrössen, insbesondere im attraktiven 16:9-Breitbild-Format, sind verfügbar.
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