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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
9. Januar 2006
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Zusammen mit Mehmet Ali einem seiner sieben Kinder, tritt das türkische Ehepaar Haydar und Meryem die "Reise der Hoffnung" an, die sie aus der Heimat in die Schweiz führen soll.

Die Familie hat Hab und Gut verkauft, um die Reise finanzieren zu können.

In Istanbul werden die drei von einem Vermittler als blinde Passagiere auf ein Containerschiff nach Neapel verfrachtet.

Der Versuch, direkt in die Schweiz einzureisen, scheitert an der Zollkontrolle in Chiasso.

Schlepper fahren die Familie mit einer Gruppe von anderen Flüchtlingen in die Berge und schicken sie trotz unsicherer Wetterlage ohne ortskundige Begleitung auf den gefährlichen Weg in die Schweiz.

Der Junge erfriert in den Armen seines Vaters.

Der Film von Xavier Koller, der auf einer wahren Begebenheit basiert, hat 1991 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhalten.

Er klammert die Ursachen der Flucht aus der Türkei weitgehend aus, zeigt dafür aber die menschliche Seite in der Schweiz um so stärker.

Entstanden ist ein rührseliger Film zum Thema Migration.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Reise der Hoffnung
Herkunft:
Schweiz
Label:
Warner
Jahr:
1990
Regie:
Xavier Koller
Darsteller:
Necmettin Cobanoglu, Nur Sürer, Matthias Gnädinger, Emin Sivas, Yaman Okay, Dietmar Schönherr
Code:
2
Sprache:
türkisch, italienisch, deutsch, schweizerdeutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
deutsch, französisch, englisch, spanisch, portugiesisch
Ausstattung:
-
Bildformat:
1,78:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Preis:
29.8
Bezugsquellen
Wettbewerb