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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
18. April 2011
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Stromsparen liegt im Trend. Angefangen bei der Heizung über Haushaltgeräte bis hin zur Glühbirne, welche in letzter Zeit für besonders viel Gesprächsstoff sorgte. In allen Bereichen wird fleissig geforscht und entwickelt. Die neuen Geräte sollen einerseits umweltfreundlich und andererseits mindestens gleich gut, wenn nicht sogar noch besser, in der Performance sein.

Die heimischen Wohnzimmer werden zunehmend mit Sparlampen oder LED-Leuchten ausgerüstet. Diese Leuchtmittel benötigen nicht mal halb soviel Energie wie konventionelle Glühbirnen, und dies bei ähnlicher Lichtqualität. Doch was ist mit dem Fernseher, welcher in vielen Haushalten ebenfalls stundenlang betrieben wird?

Genau hier kommt Philips mit ihrem Öko-Fernseher „Econova" ins Spiel. Erstmals vorgestellt wurde dieser im Herbst 2010 an der internationalen Funkausstellung IFA in Berlin. Wir hatten nun die Gelegenheit, den „Econova" ausgiebig zu testen.

Schlanker Schönling

Das LCD-Panel ist durchgehend aus Aluminium gefertigt. Mindestens 60 Prozent stammen laut Hersteller Philips aus recyceltem Material. Dies trägt dem ökologischen Ansatz Rechnung und sieht zudem auch fantastisch aus. Der gefräste und anschliessend gebürstete Aluminiumrahmen macht schon auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Schaut man sich die Details an, so wird dieses Bild nur bestätigt. Die Verarbeitung ist Top.

Das Design ist schnörkellos, minimalistisch und ohne überflüssige Spielereien. Unterbrochen wird der schmale Rahmen lediglich durch das mittig angeordnete Philips-Logo sowie durch ein feinmaschiges Gitter. Mit nur knapp 43 Millimetern Gerätetiefe an der breitesten Stelle gehört der Econova mit Sicherheit zu den flacheren Zeitgenossen.

Der Ökologie verschrieben hat sich auch die Fernbedienung. Anstelle von herkömmlichen Alkali-Mangan-Batterien, welche nach Gebrauch entsorgt werden müssen, verwendet Philips in der Fernbedienung des Econova photovoltaische Zellen. Diese Sonnenkollektoren laden mit Hilfe der Sonne den integrierten Akku. Ein Ansatz, welcher gefällt und in Zukunft hoffentlich auch in anderen Kleingeräten Anwendung finden wird. Über das ovale Design der Fernbedienung scheiden sich die Geister: Die Kombination von weissem Kunststoff und gebürstetem Aluminium ist äusserst gewöhnungsbedürftig. Irgendwie will sie nicht so richtig zum edlen Econova-TV passen. Nichtsdestotrotz, die Fernbedienung ist stabil gebaut und überlebt so problemlos den einen oder anderen Sturz vom Sofa.

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