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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
3. August 2015
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Als kleiner Revolutionär im Fernsehmarkt betätigten sich die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK). Mit SAK TV National bieten sie eine Fernsehlösung, die sich an jedem Internetanschluss nutzen lässt, einfach ins Feriendomizil mitgenommen werden kann und sogar mit alten analogen TV-Geräten funktioniert.

Damit bietet SAK TV vor allem mehr Flexibilität zu einem günstigeren Preis. Die in der Schweiz marktbeherrschenden TV-Lösungen von Swisscom und UPC Cablecom glänzen zwar mit noch mehr Sendern. Ihre Boxen kann man aber nur zu Hause betreiben, weil sie an einen bestimmten Internetanschluss angekettet sind. Ferner wird man bei diesen Anbietern mehr oder weniger stark zu einem Bundle aus TV, Internet und Telefonie gedrängt.

Einfache Installation, gute Bildqualität

Die Installation der SAK-Box ist simpel. Grundvoraussetzung ist ein Internet-Anschluss mit ausreichender Bandbreite. SAK empfiehlt 10 Mbit/s Downloadrate, im Test konsumierte die Box zwischen 3 und 5 Mbit/s.

Alle nötigen Kabel, inklusive HDMI-Verbindung, Analog-Kabel (SCART, Video und Component) sowie LAN-Kabel werden mitgeliefert. Wer in der Stube keine LAN-Dose hat, kann die Box per WLAN (802.11n, 2,4 GHZ) verbinden. Im Zweifelsfall ist der Anschluss via Kabel aber zuverlässiger.

Nach dem Boxenstart muss man einmalig Benutzername und Passwort eingeben, Sekunden später startet die TV-Wiedergabe. Die Fernbedienung verfügt über alle nötigen Zusatztasten und kommuniziert per Funk mit der Box. Man kann diese also auch hinter einer Abdeckung verstecken.

Die TV-Box wird mit viel Zubehör ausgeliefert. Dieses umfasst eine gute Funkfernbedienung und auch alle nötigen Anschlusskabeln für digitale und analoge TV-Geräte.
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