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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
5. Juli 2010
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Die Zeiten von verwackelten und unscharfen Ferienvideos scheinen nun endlich Geschichte zu sein. Früher machte die Kamera den schwersten und grössten Teil der Videoausrüstung aus. Heute fällt eher das Stativ ins Gewicht. Apropos Stativ: Warum nicht gleich zu Hause lassen? Stichwort Bildstabilisator. Mehr dazu später.

Idealer Begleiter

Mit einem Gewicht von zirka 300 Gramm und Abmessungen von nur gerade 5,2 x 6,6 x 11,2 Zentimetern (B x H x T) ist der SD66 Camcorder von Panasonic ein idealer Begleiter auf Schritt und Tritt. Gefertigt ist er aus Metall und Kunststoff und sauber verarbeitet. Wer Silber und Schwarz nicht mag, kann ihn auch in einem kräftigen Rot bestellen. Der Lithium-Ionen-Akku befindet sich auf der Rückseite und stört die Bedienerfreundlichkeit nicht. Die Anschlüsse sowie der SD Speicherkarten-Slot kommen erst beim Aufklappen des 6,9 cm grossen Touchscreen-Displays zum Vorschein. Die Buchse fürs Netz- und Ladegerät befindet sich unter einer auf den ersten Blick kaum sichtbaren Kunststoffabdeckung. Abgerundet wird das Bild durch die wenigen und vor allem praktisch angeordneten Tasten.

Quick-Start oder Quick-Power?

Um den SD66 in Betrieb zu nehmen, muss bloss das Display aufgeklappt werden und schon geht's los. Dies ist bekanntlich dann von Vorteil, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht, das unbedingt auf Video gebannt werden soll. Im eben beschriebenen Quick-Power-Modus dauert dies gerade eine Sekunde. Noch schneller geht dies im Modus Quick-Start, in dem der ganze Vorgang nur noch 0,6 Sekunden dauert, die Kamera aber bei geschlossenem Display auf Stand-by geht und die Objektivabdeckung geöffnet bleibt und die Linse somit nicht mehr gegen Schmutz geschützt ist. Jedoch schaltet sich die Kamera auch in diesem Modus nach ein paar Minuten wieder ganz aus. Ein nettes Feature, das im Menu unter Einstellungen eingerichtet werden kann.

Nun zum weiteren Handling: Der Camcorder wird mit der rechten Hand gehalten und mit der Linken werden die Gerätetasten sowie der Touchscreen bedient. Nicht immer erwischt man auf Anhieb die richtige Schaltfläche und so empfiehlt es sich, besonders für Personen mit etwas grösseren Fingern, die Grundeinstellungen in aller Ruhe vor dem ersten Einsatz zu tätigen oder ein entsprechendes Hilfsmittel, zum Beispiel einen kleinen Plastikstift, zu benutzen. Für das Zoom gibt es eine Zoomwippe, die bestens mit dem Zeigefinger bedient werden kann und auch die wohl wichtigste Taste, die Record-Taste, ist mit dem Daumen gut erreichbar.

Die Menuführung gestaltet sich intuitiv, und oft sind die Automatikeinstellungen die beste Wahl.

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