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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
18. März 2013
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Die Panasonic Lumix DMC-GH3 wurde im September 2012 an der Photokina-Messe angekündigt und gelangt seit Anfang 2013 – erst in homöopatischen Dosen und inzwischen in richtigen Mengen - auf den Schweizer Markt. Sie ist die Nachfolgerin der bewährten und viel gelobten GH2, die zwei Jahre zuvor lanciert wurde.

Auch bei der GH3 handelt sich um eine spiegellose kompakte Systemkamera in der Bridge-Kamera-Bauform. So ähnelt sie äusserlich einer Spiegelreflexkamera, doch verzichtet sie auf den platzraubenden, heute eher unnötigen und hinderlichen Umlenkspiegel – und anstelle eines optischen Suchers bietet sie einen elektronischen Sucher.

Allgemein werden die kompakten spiegellosen Kameras als CSC (Compact System Camera) bezeichnet. Panasonic propagiert für ihre Modelle die Bezeichnung DSLM (Digital Single Lens Mirrorless), um sie klar als Alternative zu digitalen Spiegelreflexkameras zu positionieren, die kurz DSLRs (Digital Single Lens Reflex) genannt werden.

Als Mitglied der "Panasonic G Micro"-Familie besitzt die GH3 einen Anschluss für Wechselobjektive des Micro-Four-Thirds-Standards. Neben Objektiven von Panasonic lassen sich auch solche von Olympus sowie Fremdobjektive mit passenden Anschlüssen von Schneider Kreuznach, Sigma, Tamron, Zeiss etc. verwenden.

Die GH3 ist wie alle früheren GH-Modelle das jüngste Flaggschiff im "Micro G"-Kamerasystem von Panasonic. Sie bietet zu einem entsprechenden Preis (UVP 1499 Franken, Strassenpreise ab 1200 Franken fürs Gehäuse) die beste Ausstattung und umfassendstes Funktionalität unter allen G-Modellen. Sie richtet sich damit an versierte Digitalfotografen und durch ihre starken Videofunktionen auch an Filmer und Multimediaschaffende.