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Diese grosse neue spiegellose Bridge-Kamera von Panasonic hat das äussere Erscheinungsbild einer digitalen Spiegelreflex-Kamera (DSLR). Die lichtstarke 16-fache Motorzoom-Konstruktion DC Vario-Elmarit von Leica ist jedoch ins Gehäuse integriert.
Diese grosse neue spiegellose Bridge-Kamera von Panasonic hat das äussere Erscheinungsbild einer digitalen Spiegelreflex-Kamera (DSLR). Die lichtstarke 16-fache Motorzoom-Konstruktion DC Vario-Elmarit von Leica ist jedoch ins Gehäuse integriert.
Herzstück dieser Bridge-Konstruktion ist der 1-Zoll-Bildsensor mit 20 Megapixeln, in Kombination mit dem lichtstarken 16-fach-Motorzoom (KB: 25–400 mm). Es nutzt 15 Glaslinsen, darunter 4 ED-Linsen und 5 asphärische Linsen mit 8 asphärischen Oberflächen.
Herzstück dieser Bridge-Konstruktion ist der 1-Zoll-Bildsensor mit 20 Megapixeln, in Kombination mit dem lichtstarken 16-fach-Motorzoom (KB: 25–400 mm). Es nutzt 15 Glaslinsen, darunter 4 ED-Linsen und 5 asphärische Linsen mit 8 asphärischen Oberflächen.
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Publikationsdatum
15. September 2014
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MEDIEN

Das Gehäuse der Lumix FZ1000 ist für eine Bridge-Kamera gross und recht schwer. Nur wenige Mitbewerber wie etwa Fujifilm oder Sony haben ein grössenmässig vergleichbares Bridge-Modell im Sortiment. Doch nur Sony setzt dabei auch auf einen 1-Zoll-Bildsensor mit 20 Megapixeln und einer Bilddiagonale von knapp 16 mm, sowie dem Bildseiten-Verhältnis 3:2.

Augenfällig ist bei der FZ1000 das stattliche 16-fach-Motorzoom, mit einer optischen Brennweite von 9,1 bis 146 mm. Durch den 1-Zoll-Sensor im 3:2-Format entspricht dies einem (auf das KB-Format umgerechneten) Zoombereich von 25 bis 400 mm. Und das bei einer lichtstarken Anfangsöffnung von f2,8 bis f4.

Sinnvollerweise zeigt die Kamera auf dem Bildschirm nicht nur den aktuellen Zoombereich auf das Kleinbild-Format (KB) bezogen an, sondern auch die im Vergleich zum KB-Format gerade eingestellte Brennweite. Je nach Bildseitenverhältnis verschiebt sich die Brennweite Richtung Tele. Im 16:9-Videomodus auf etwa 37 bis 592 mm (KB).

Rückseitig besitzt die FZ1000 ein 3 Zoll grosses LCD mit einer guten Auflösung von 921’000 Bildpunkten (RGB-Subpixel). Der LCD-Monitor ist sehr beweglich gelagert. Er ist damit aus praktisch jedem Blickwinkel noch einsehbar. Vermissen tut man hier einzig eine Touchscreen-Funktion. Das LCD ist somit gute Standardkost.

Ganz anders dann der hoch auflösende elektronische Sucher (EVF), der mittels Näherungssensor automatisch aktiviert wird. Er hat 2,36 Millionen Bildpunkte (RGB-Subpixel) und besitzt ein OLED-Panel mit hohem Kontrast. Das liefert auch in dunklen Motivbereichen noch eine sehr gute Durchzeichnung. Die Suchervergrösserung (0,7x) erreicht schon beinah die von Vollformat-Kameras (entspricht dem KB-Format).

Zudem lassen sich hier (wie beim LCD) eine Belichtungsvorschau, eine 3D-Wasserwaage sowie ein Histogramm, eine Spitzlichtwarnung und sogar das vom Videobereich her bekannte Zebra-Muster einblenden.

Hinzu kommen die einstellbare Sucherlupe, Fokus-Peaking, die Anzeigen für Belichtungs- und Aufnahmeparameter sowie die Weissabgleich-Vorschau. Zudem eines von mehreren Gitterlinien-Mustern.

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