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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
14. August 2017
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MEDIEN

Die Sparte der Streaming-Geräte und Musikserver entwickelt sich prächtig. Selbst ambitionierte Musikhörer mit hohen Qualitätsansprüchen können sich mittlerweile sicher fühlen, dass eine heute getätigte Investition nachhaltig ist, so dass die digitale Quelle auch in zehn Jahren noch vollends einsatzfähig sein wird. Die Zeit der High-End-Musikserver, deren Hersteller zwei Jahre nach der Markteinführung nicht mehr existierten und es damit auch keinen Support mehr gab, scheinen zu enden.

Aus meiner Sicht gehört Aurender, ein Unternehmen mit Sitz in Seoul (Südkorea), wo Entwicklung und Produktion angesiedelt sind, zu den Herstellern, die die Ansprüche der audiophilen Kundschaft sehr gut erfüllen. Die Aurender-Geräte für audiophile Nutzung passen in jede Wiedergabekette. Sie decken jedes mögliche Einsatzfenster ab.

Dabei erfüllen sie alle Kriterien, die für audiophile Musikhörer relevant sind. Dazu gehören beispielsweise Materialwahl, Bauweise, Qualität der elektronischen und mechanischen Komponenten. Es sind Geräte, die der klassischen Wahrnehmung von High-End entsprechen. Mancher HiFi-Begeisterte konnte sich nie so recht damit anfreunden, einen Mac oder einen Windows-PC in sein System zu integrieren – trotz der verblüffenden Ergebnisse.

Viele haben lange gewartet, hielten sich mit provisorischen Lösungen über Wasser und hoffen auf die Geräte, die sie wirklich überzeugen. Mit dem Aurender A10 wird nun ein Gerät vorgestellt, das zu einem vernünftigen Preis die Nutzer dort abholen kann, wo sie gerade stehen.

Der Aurender A10 kostet 5990 CHF. Allerdings ohne die Harddisc. Somit kommt da je nach Speichergrösse ein Aufpreis dazu. Man kann das Gerät mit maximal 5 TB bestücken.

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