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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
30. März 2015
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MEDIEN

Seit November letzten Jahres ist sie auf dem Markt, die Lumix GM5, das nach der GM1 zweite Modell von Lumix im Micro Four Thirds Format, das auf Miniaturisierung setzt. Und kompakt ist die GM5: Sie misst lediglich 99 x 60 x 36 mm. Dennoch ist sie eine vollwertige Systemkamera, nicht nur, weil sie mit allen MFT-Objektiven von Lumix und Olympus zusammenarbeitet, sondern auch weil sie die Funktionen bereithält, die ein kreatives Fotografieren erlauben. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der folgende Test.

Klein, kleiner

In der Höhe ist die Kamera von Panasonic kaum grösser als der Durchmesser eines Micro Four Thirds-Objektivs oder anders ausgedrückt: das Gehäuse hat die Grösse einer Kompaktkamera. Zusammen mit dem für den Test mitgelieferten Objektiv bleibt die Kamera immer noch kompakt – vor allem auch im ausgeschalteten Zustand. Beim Lumix G VARIO 3,5-5,6/12-32mm ASPH. / O.I.S lässt sich nämlich der Tubus einfahren, so dass die Kamera leicht überall hin mitkommt. Allerdings bedeutet das auch, dass man nach dem Einschalten der Kamera zuerst am Zoomring drehen muss, um das Objektiv auszufahren. Ein Handgriff mehr, der bei etwas Übung jedoch erledigt ist, bis die Kamera selbst einsatzbereit ist. Nebst dem Bundle mit dem kleinen Zoom (KB-Brennweite 24 – 64 mm), der kein manuelles Scharfstellen zulässt, bietet Panasonic die GM5 auch zusammen mit der Festbrennweite Leica DG Summilux 1,7/15mm ASPH an, ein lichtstarker Weitwinkel.

Die Kamera kann mit allen MFT-Objektiven verwendet werden. Das macht ihren Einsatz vielfältig, gibt es hier doch vom Fischauge über die Makrolinse bis zum Supertele alles. Dass man dabei gelegentlich vor lauter Objektiv die Kamera nicht mehr sieht, ist nicht weiter schlimm. Aufgrund des höheren Gewichtes eines grossen Objektivs kann das Handling an der Kamera aber schon mal umständlicher werden. Einige Lumix-Objektive – wie das 14 – 140 mm Zoom – sind im Durchmesser zudem grösser als das mitgelieferte Objektiv. Sie ragen über die Unterkante des Kameragehäuses hinaus, was bei der Montage auf eine grosse Stativplatte zu Verkantungen führen kann.

Alles da, nur kleiner als gewohnt: die GM5 von oben
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