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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
24. Dezember 2010
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Es gibt Kompaktanlagen, die viel versprechen und wenig halten. Da kosten komplette Systeme 199 Franken, wiegen gefühlte 250 Gramm und leisten laut schrillem Aufkleber mindestens 2000 Watt (angegeben in irgendeiner Form wie Q-RMS). Dann gibt es die PHA-1045 von Onyko. Das einzig Kompakte ist die Abmessung - alles andere zeugt von Grösse.

Zehn Kilogramm Qualität

Die Anlage besteht aus zwei einzelnen Komponenten. Einem Verstärker mit eingebautem RDS- und DAB+ Tuner, sowie einem CD-Player. Zusammen 170 Millimeter hoch, 275 Millimeter breit. Trotz der kompakten Masse bringt die PHA-1045 stolze zehn Kilogramm auf die Wage.

Gut, Gewicht bedeutet nicht unbedingt Qualität. Im Fall unseres Tests ist es aber ein Indiz. So arbeitet der Verstärker zum Beispiel mit derselben VLSC (Vector Linear Shaping Circuit)-Technologie, die auch in Onkyos Flagschiff Stereo-Verstärker A-5VL zum Einsatz kommt. Neben dem grosszügig bemessenen Ringkerntrafo werden die bis anhin bewährten 24-bit/192 Burr-Brown Stereo D/A-Wandler verbaut. Mit 70 Watt Leistung pro Kanal ist die kleine Anlage mit genügend Power ausgestattet.

Aber nicht nur technisch wurde auf exzellente Materialien gesetzt. Auch beim Gehäuse legt Onkyo wieder grossen Wert auf gute Verarbeitung: Das Frontpanel aus solidem Aluminium ist ebenso selbstverständlich wie das 1,6 Millimeter dicke Metall-Chassis mit ausgezeichneter Eigensteifigkeit.

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