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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
1. Juni 2015
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Der Neue ist um rund ein Drittel geschrumpft und etwa 20 Prozent leichter als ihr grosser Bruder FDR-AX100. Er kommt jedoch nicht so elegant daher, sondern wirkt durch den im Display eingebauten Videoprojektor bauchig und unförmig. Wer ihn zum ersten Mal in der Hand hält, nimmt etwas verblüfft zur Kenntnis, dass er trotz der geringen Abmessungen mit Akku und Speicherkarte stattliche 720 Gramm auf die Waage bringt.

Wie alle 4K Camcorder von Sony speichert auch der FDR-AXP33 die UHD-Aufnahmen (3840 x 2160 Pixel) im XAVC-S 4K Format. Mit schnellen Speicherkarten kann mit einer Datenrate von bis zu 100 Mbit/sec aufgenommen werden. Während der AX100 mit seinem 1 Zoll grossen Bildwandler einfaches szenisches Filmen mit Tiefenschärfe-Spielereien ermöglicht, liegen die Stärken des AXP33 mit seinem kleineren 1/2,3-Zoll Sensor mehr in knackigen Bildern und extremer Detailschärfe.

Der maximale Weitwinkel sticht mit 29 Millimetern (umgerechnet auf das Kleinbildformat) gegenüber anderen Camcordern positiv hervor. Und erstmals ist ein 4K Camcorder von Sony mit der „Balanced Optical SteadyShot“-Technologie, kurz BOSS, ausgestattet. Sie soll selbst bei schnelleren Bewegungen verwacklungsfreie Aufnahmen garantieren. Ebenfalls hervorzuheben ist der elektronische Sucher, der von anderen Herstellern bei kompakten Camcordern meist weggelassen wird. Die Displays werden zwar immer hochauflösender und leuchtstärker, doch bei Sonnenschein ist nach wie vor nicht viel darauf zu erkennen.

Mit dem eingebauten Videobeamer macht es einfach Spass, die verblüfften Gesichter zu sehen, wenn man gleich nach der Video- oder Foto-Aufnahme die Bilder grossformatig vorführen kann. Und sei es nur auf einer weissen Serviette im Restaurant.

Der neue Premium-Camcorder von Sony filmt in 4K und bringt sein eigenes Kino gleich mit. Der im Displaydeckel eingebaute Videobeamer strahlt mit 50 Lumen Lichtstärke.
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