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Publikationsdatum
23. April 2012
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MEDIEN

Das Gallery G-17 System ziert eine auf Hochglanz polierte schwarze Front, in der die Lautsprecher bündig eingelassen wurden. Die Treiberchassis lassen sich auf Wunsch mit einem Lautsprechergrill schützen. Das gerade mal 9 cm tiefe Gehäuse ist sauber und hochwertig verarbeitet. Trotz der geringen Aussenmasse von rund 43 x 18 cm bringt es satte 3,4 kg auf die Waage. Bei Lautsprechern immer ein Vertrauen erweckendes Zeichen. Gibt es doch nichts schlimmeres als dünnwandige Gehäuse, die schon bei mittlerer Lautstärke resonieren und einen starken Eigenklang entwickeln. Das Design wirkt sympathisch und unauffällig. Das Gallery G-17 dürfte sich gerade in modernen Wohnumgebungen gut integrieren.

Ausstattung

Im Herzen des Klipsch-Gerätes schlummern zwei 2,5 Zoll Langhub-Treiber sowie zwei 0,75 Zoll Hochtöner für den klassischen Stereobetrieb. Eine Spezialität von Klipsch ist der „Tractrix“ genannte Hornvorsatz an der Hochtöner, welche den Wirkungsgrad und die Klangdefinition im Hochtonbereich deutlich verbessern. Angetrieben werden die Basstreiber von einem digitalen Class-D-Verstärker mit 20 Watt pro Kanal. Für die Hochtöner kommt ebenfalls ein Class-D-Verstärker zum Einsatz - dieser leistet 10 Watt pro Kanal.

Spannender als Geräte direkt über Kabel anzuschliessen, dürfte aber die vorhandene Apple AirPlay-Technologie sein. Via WLAN eingebunden können Musiktitel vom iPhone/iPod und iPad mit iOS 4.2+ zum Gerät gestreamed und mit dem G-17 wiedergeben werden.

Am 3,5 mm Analogeingang können weitere Player angeschlossen werden, ein Dock für Apple-Geräte gibt es aber nicht. Zudem befindet sich noch ein USB-Anschluss an der Rückseite, an welchem jedoch nur Apple-Geräte verwendet werden können. Die Bedienelemente befinden sich an der Gehäuseseite, diese sind so ins Gehäuse eingelassen, dass sie von vorne kaum sichtbar sind.

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