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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
3. August 2016
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Wer will, dass sein trautes Heim aufs Wort gehorcht, braucht 39 Franken und ein neueres iPhone oder iPad. Das Geld braucht man für einen Steckdosenadapter von Mystrom, den Rest übernimmt die Siri-Spracherkennung und das Steuersystem HomeKit von Apple. Letzteres ist standardmässig auf iOS-Geräten ab Version 9.0 vorinstalliert.

Mystrom: Steuern und Messen

Die Stromsteckdosenschalter von Mystrom haben eine lange Geschichte. Ich habe mit der ersten Generation von Adaptern bereits vor Jahren rumgespielt. Inzwischen gibt es eine zweite Adaptergeneration. Diese ist billiger und hübscher und verbindet sich nun nicht mehr via Stromkabel (PLC), sondern per WLAN mit dem heimischen Netzwerk.

Die Grundfunktion des Mystrom-Steckdosenadapters ist aber geblieben. Er ist ein funkgesteuerter Schalter, wie man ihn aus dem Supermarkt kennt. Gegenüber der Konkurrenz bietet er aber viele Vorteile und Zusatzfunktionen.

  • Erstens ist er so konstruiert, dass er in Schweizer Wohnungen mit 3-fach-Wanddosen nicht alle Dosen blockiert.
  • Zweitens wird er nicht mit einer Fernbedienung gesteuert, sondern via App (Android, iOS, beliebiger Browser).
  • Drittens kann man im Schalter auch automatische Zeitsteuerungen einrichten und den Schalter weltweit via Internet steuern.
  • Viertens misst er auch gleich noch den Stromverbrauch. Auf diese Daten kann er clever reagieren. Schalten die Kinder beispielsweise den Fernseher ein, steigt der Stromverbrauch, und die Eltern erhalten eine Meldung auf das Handy.
  • Letztlich integriert sich der Schalter in das Smart-Home-System HomeKit von Apple. Dadurch lässt er sich sogar mit Sprachbefehlen steuern.
Die App auf Mobilgeräten informiert über alle Dosen und deren Stromverbrauch.
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