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TESTBERICHT
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ARTIKEL
Publikationsdatum
7. März 2011
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Selten genug kommt man dazu, etwas Aussergewöhnliches zu erleben. Zwar bringt einem (fast) jedes Auto von A nach B, doch wenn man sich in einem Rolls Royce chauffieren lassen darf, ist das schon etwas ganz Spezielles.

Ähnlich fühlte es sich an, als ich mein neustes Testopfer, die Bose Lifestyle 235 in unserem Wohnzimmer installierte. Die diversen Komponenten musste ich einzeln in den ersten Stock tragen, zu gewichtig war das grosse Paket, das der Postbote vor meiner Haustür deponierte. Doch schon hier zeigte sich Spezielles: Im erwähnten Gesamtpaket befinden sich in kleineren Schachteln, sauber nummeriert und klar bezeichnet, die einzelnen Teile des Systems in der Reihenfolge, in der man sie installiert.

Die beiliegenden, ansprechend aufgemachten (mehrsprachigen) Handbücher, je eine separate Installations- und eine Bedienungsanleitung, bewogen mich (der normalerweise zuerst versucht und nur im Notfall liest) zu einem ersten Blick. Auch hier: Klare, bebilderte Schritt für Schritt Anweisungen, die mich nur ein einziges Mal kurz stutzen liessen. Sonst war dank der mit Spezialsteckern versehenen (überlangen) Kabel und den klar formulierten Tipps der gesamte Zusammenbau ein wirkliches Kinderspiel.

Hinweis

Vor einigen Monaten wurde hier die Bose Lifestyle V35 auf Herz und Nieren geprüft. Da viele Funktionen der V35 mit der 235 identisch oder zumindest vergleichbar sind, lohnt es sich, jenen Testbericht von Hans Jürg Baum für ergänzende Informationen und eine zusätzliche Sicht der Dinge durchzulesen.

Installation

Noch benütze ich kein Navi, doch könnte ich mir vorstellen, dass die Bildschirm unterstützte Installation des Bose Systems etwa gleich komfortabel funktioniert, wie eine gute Führung durch chaotischen Verkehr. In all den (vielen!) Jahren, in denen ich Geräte teste, hatte ich nie eine vergleichbar positive Erfahrung gemacht, wie bei der Installation des Lifestyle 235 Systems. Nicht nur wird man Schritt für Schritt geführt, das Gerät merkt auch, wenn man etwas korrekt erledigt hat und macht einem auf Probleme und evtl. Fehler aufmerksam. Zum ersten Mal kam das «First Class» Gefühl auf.
Die linke Anschlussseite der Konsole
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