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TESTBERICHT
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ARTIKEL
Publikationsdatum
10. Oktober 2011
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Mit dem Markenname EternalArts (eternal=ewig während) deutet Röhren-Experte Dr. Burkhardt Schwäbe, der in seiner High-End-Schmiede Audiophile Gateway Germany heute wunderschöne Röhrengeräte made in Germany produziert, an, dass die Zeit der Röhren – mindestens seiner Meinung nach - ewig dauern wird.  

Und mit dieser Meinung steht Dr. Schwäbe ganz gewiss nicht alleine da. Denn obwohl viele glaubten die „kalten“ Transistoren hätten den „warmen“ Röhre den Garaus gemacht, sind sie bei den Audiophilen aktueller denn je.

Bekanntes Logo?

Beim Betrachten des EternalArts-Logos meldet die graue Rinde meines Gehirns, dass ein verblüffend ähnlicher Schriftzug irgendwo und irgendwann schon mal gesehen wurde. Und dann wird alles klar: Grundig FineArts!

Die Zusammenhänge werden rasch klar, wenn man erfährt, dass Dr. Burkhardt Schwäbe Produktmanager bei Grundig und später auch bei Sennheiser war, bevor im Jahre 2004 seine eigene Nobelmanufaktur gründete.

Nach dem Rezept: Man ersetze den Begriff „Fine“ durch „Eternal“ wurde das neue Logo „EternalArts“ mit minimalem Aufwand, jedoch maximaler Wirkung entworfen. Offenbar braucht sich Dr. Schwäbe seiner Vergangenheit nicht zu schämen....

Dass Dr. Schwäbe Erfahrung mit Kopfhörern und deren Verstärkung hat, bewies er bereits bei Sennheiser mit dem legendären Orpheus, einer Kombination eines direktgekoppelten elektrostatischen Spitzenkopfhörers mit einem Röhrenverstärker.

Doch Meister Schwäbe ist nicht einfach ein Röhrenfan. Nein, er bekennt sich voll und ganz zum OTL-Prinzip, das in den fünfziger Jahren vom Amerikaner Julius Futtermann entwickelt und patentiert worden war.

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