25. September 2017 | seit 1999
TESTBERICHT
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Ein grossartiges Klangerlebnis

Geräterückseite mit sehr hochwertigen Komponenten.

Beim DA-Wandler (Präzisions-Clock, Stromversorgung etc. beinhaltend) entsteht aus meiner Sicht der Löwenanteil der Klangqualität. Aurender vertritt die Meinung, dass 50 % der Klangqualität ihrer Geräte von der rein digitalen Seite stammen, was auch die Preis/Qualitäts-Relation ihrer mehrheitlich rein digitalen Player untermauert. Das glaube ich gerne, konnte es aber in diesem Fall nicht testen. Wichtig scheint mir aber, dass es sicher zum Vorteil ist, wenn sich alles demselben, hohen Qualitätsstandard zu unterziehen hat hinsichtlich der Qualität von Komponenten, Platinen, Abschirmungen, Stromversorgungen und der Gehäusekonstruktion. Darum ist der A10 mit DA-Wandler eben aus einem Guss.

Für den Test verwendete ich einen Röhrenvorverstärker von Valvet und eine Stereo-Endstufe von Gerd Sauermann. Die Lautsprecher waren Genuin FS1 von Blumenhofer. Die ganze Kette kostet ohne den Aurender etwa 50'000 CHF. Im Vergleich zum A10 verwendete ich einen Musikserver mit vergleichbarem Funktionsumfang, der etwa das Doppelte kostet. Das Musikmaterial war exakt dasselbe und wurde vor dem Test auf den A10 übertragen.

Die gehörten Aufnahmen waren erlesen und Querbeet repräsentativ für den heutigen Formatedschungel. Zudem kenne ich die Aufnahmen von unzähligen Vorführungen. Ich brauchte also nicht lange, um festzustellen, dass es mit dem A10 korrekt klingt.

Alle Klangdimensionen sind nicht nur richtig, es klingt wunderschön. Es gab keine digitalen Artefakte zu bemängeln, und niemand wird mit diesen Aufnahmen eine durchgängig analoge Kette vermissen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es überhaupt besser klingen kann – und wenn, dann ist nicht dieses Gerät dafür verantwortlich.

Vielleicht wollen Sie mehr wissen? Dann sollten Sie sich den A10 als ernsthaften Kandidaten selbst zu Gemüte führen.

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