TESTBERICHT
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Minx Air 100: Hell, frisch und mit Bass

Minx Air 100: Bringt, neben brillanten Beckenschlägen und knackigen Gitarren-Riffs, auch den Bass mit beeindruckendem Volumen. Der grössere Minx Air 200 spielt glatt nochmals eine Oktave tiefer.Minx Air 100: Bringt, neben brillanten Beckenschlägen und knackigen Gitarren-Riffs, auch den Bass mit beeindruckendem Volumen. Der grössere Minx Air 200 spielt glatt nochmals eine Oktave tiefer.

Egal wie der Minx Air 100 angesteuert wird, sein Klangbild ist klar, hell und frisch getunt. Das ganze klingt also ganz und gar nicht nach „Good old British Sound“! Und damit ist ein eher dunkler, bassiger, wohlig-warmer Klangcharakter gemeint, wie er  eben zu früheren Zeiten gang und gäbe war und auch heute noch von einigen britischen High-End Anbietern zelebriert wird.

Doch wirkt der gesamte Klang des Air 100 deswegen keineswegs dünn. Ganz und gar nicht! Denn sein Bass ist kräftig und die Mitten erscheinen angenehm transparent. Zudem kann der Bassbereich ja mittels des rückseitig angebrachten Pegelreglers den Wünschen des Zuhörers angepasst werden.

Für die gedachten Einsatz-Zwecke ist der Kangcharakter ganz gewiss sehr gut geeignet. Durch die hohe Brillanz erklingen klassische Streichquartette ab und zu - und je nach Aufnahme - halt mal etwas spitz. Doch macht sich dieses spritzige Klangtimbre bei anderen Musikstilen wie Folk, Jazz, Rock, Pop und Techno-Sounds durchaus positiv bemerkbar. Und bei sakralen Orgelklängen verblüfft ein Bass mit erstaunlichem Tiefgang. Zudem erhalten hohe Registerlagen eine wunderschöne Leuchtkraft.

Auch wenn der Minx Air 100 lautstark zur Heimparty aufspielt, bleibt der Klang absolut sauber, was auf eine optimale Kombination von Class-D-Verstärker und Lautsprecher-Chassis hindeutet. Bezüglich Bassbereich spielt der Minx Air 100 ein gute Oktave tiefer als der Go.

Insgesamt ein sehr gut klingendes System für Leute, die einen spritzigen, vitalen Klangcharakter lieben.

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