TESTBERICHT
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Vielseitig einsetzbar im Verbund mit der AIR-X BASE

Die optionale AIR-X BASE mit Stromversorgung über ein Steckernetzteil offeriert vier umschaltbare Anschlüsse, darunter einen analogen Cinch-Eingang. Eingang 2 ist für einen optionalen Bluetooth-Dongle, Eingang 3 kann analog oder digital genutzt werden. Die optionale AIR-X BASE mit Stromversorgung über ein Steckernetzteil offeriert vier umschaltbare Anschlüsse, darunter einen analogen Cinch-Eingang. Eingang 2 ist für einen optionalen Bluetooth-Dongle, Eingang 3 kann analog oder digital genutzt werden.

Für 490 Franken Aufpreis ist die AIR-X BASE erhältlich, die aus der aktiven 403 einen Wireless-Lautsprecher macht. Das kleine Kästchen (benötigte Stellfläche lediglich 16 x 9 cm) dient als AD-Wandler/Vorverstärker und verbindet die Boxen kabellos per Funk mit vier wählbaren Quellen. Es verfügt über zwei Analog- und zwei optische Digitaleingänge. Ausserdem wird eine USB-DAC-Funktion geboten, welche die AIR-X-Lautsprecher direkt mit Musik ab einem PC oder Notebook beliefert. Letztere werden über das mitgelieferte USB-Kabel mit der AIR-X BASE verbunden. Der Audiotreiber wird automatisch – per plug and play – installiert und die BASE als Audio-Wiedergabegerät in der Windows-Systemsteuerung aktiviert.

Unser Testgerät offerierte hier im Verbund mit Windows 7- und Windows 8.1-PCs die Optionen 16 Bit/44 kHz und 16 Bit/48 kHz, jedoch nicht 24 Bit. Solche High-Res-Files werden aber über den optischen Digitaleingang entgegen genommen und auch per Funk verlustfrei (24 Bit/48 kHz) an die Boxen übertragen. Optional ist ein Bluetooth-Dongle (für 160 Franken) erhältlich, mit dem die AIR-X BASE Musikfiles ab Handy oder Tablet entgegen nimmt.

Die mitgelieferte Miniatur-Fernbedienung offeriert nicht nur die Quellenwahl und die Lautstärkeeinstellung. Man kann damit drei verschiedene Hörzonen adressieren: Die Aktivboxen besitzen an der Rückseite nämlich einen Wahlschalter, mit dem sie einem von drei Räumen zugeordnet werden. Passend dazu verfügt die BASE über drei wählbare Funkwege, womit sich drei AIR-X-Boxenpaare individuell mit einer beliebigen angeschlossenen Quelle versorgen lassen. In einer Kombination aus AIR-X BASE und bis zu drei AIR-X-Boxenpaaren ist so ein echtes Mehrraumsystem realisierbar, zumal die Funkverbindung auch Wände durchdringt.

Möglich wird dieses Szenario erst dadurch, dass jede Box einen IR-Empfänger eingebaut hat, denn die Infrarot-Fernbedienung funktioniert ja nicht durch Wände hindurch. Konkret benötigt man also für jeden Raum eine zusätzliche Fernbedienung (Preis: 49 Franken). So können die Quelle und die Lautstärke pro Hörzone individuell bestimmt werden. Hingegen braucht man nur eine einzige AIR-X BASE. Diese kann  irgendwo platziert werden, denn sie verfügt über keinen IR-Sensor, sondern kommuniziert bidirektional per Funk mit den AIR-X-Boxen.