21. Mai 2012 | seit 1999
TESTBERICHT
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Kompakt mit System

Test Panasonic Lumix DMC-GF1

Variable Sichtweisen

Das Zubehör zur GH1: Objektive, Adapter und Sucher

Als Systemkamera lässt sich die GF1 mit verschiedenen Objektiven für unterschiedliche Aufgaben und Fotomotive bestücken. Allein Panasonic hat derzeit sechs passende Objektive im Sortiment, die zusammen einen Brennweitenbereich von 7 mm bis 200 mm abdecken. Um übrigens diese Objektive mit dem etablierten Kleinbildformat (KB) zu vergleichen, müssen die Brennweiten mit Faktor 2 multipliziert werden.

Als Grundausstattung zur GF1 stehen zwei Standardobjektive zur Auswahl nämlich das 14-45 mm-Zoom (KB: 28-90 mm) mit integriertem Bildstabilisator und das flache, lichtstarke 20 mm F/1,7 (KB: 40 mm).

Erweiterte Perspektiven

Wem die angebotenen Objektive nicht ausreichen, der kann übrigens eine Vielzahl anderer Objektive mittels Adapter an der GF1 und anderen G-Modellen verwenden. Möglich macht dies das vergleichsweise niedrige Auflagemass (Distanz vom Objektivanschluss zum Sensor), das im Micro-FourThirds-Standard (mFT) vorgeschrieben ist und das die relativ kleinen mFT-Objektive ermöglicht.

Obwohl man mit adaptierten Objektiven gewisse Funktionseinschränkungen in Kauf nehmen muss, ist diese Möglichkeit nicht nur für Besitzer "alter" (Leica-)Objektive interessant. Adapter gibt es für die unterschiedlichste Objektivanschlüsse und von diversen Anbietern. Panasonic selbst hat zwei teure Adapter für Leica-R- und für Leica-M-Objektive im Angebot.

Dass die automatische Scharfstellung mit Objektiven anderer Systeme nicht möglich ist, liegt auf auf der Hand. Weniger verständlich ist, dass der Autofokus mit adaptierten FourThirds-Spiegelreflex-Objektiven bei den G-Kameras nicht funktioniert, zumal dies bei den vergleichbaren Kameras der Olympus Pen-Serie problemlos klappt, wie auch unser Test zeigte. Aufschluss über die Kompatibilität gibt Panasonic auf einer Supportseite im Web.

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