23. Januar 2018 | seit 1999
TESTBERICHT
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Liebe zum Detail

Links eine vollständig gekapselte Stromversorgung. Rechts die eigentliche Verstärkerplatine.

Das Innenleben des IS Reference zeugt von grosser Individualität. Die Verstärkerplatine ist hervorragend abgeschirmt, die Komponenten machen einen selektierten Eindruck. Die Signalführung ist eigenwillig, vor allem von der Platine zu den Anschlüssen, den RCA-Eingängen (Chinch) und den Lautsprecher-Ausgängen.

Die Eingänge sind "Solid Core"-verdrahtet und liebevoll verlötet. "Core" ist zu viel gesagt: Man scheint Isolationen zu meiden. Die Drähte liegen frei in der Luft. Die Lautsprecherausgänge sind mit Kupferlitzen ausgeführt, lackierte Litzendrähte, wie ich vermute. Sie führen alle in einen einzigen Isolationsschlauch, müssen also mit Lack isoliert sein.

Ungewöhnlich: Die Lautsprecheranschlüsse sind mit lackierten Kupferlitzen ausgeführt.

Auf der Frontseite gibt es nur einen sehr hochwertigen Stufenschalter für die Eingangswahl und ein Potentiometer für die Lautstärke. Mehr nicht. Auf motorischen Antrieb hat man verzichtet, obwohl der Poti-Hersteller Alps dies problemlos ermöglichen würde. Ob Rotstift oder Störeinflüsse – irgend etwas muss die Hersteller zum Verzicht bewogen haben.

Ansonsten ist der Verstärker solide verarbeitet. Die Bleche sind stark genug, um nicht nach Blech zu riechen. Alles hat Stil und wirkt wohlproportioniert wie ein Instrument. Es gibt keine Übertreibungen und keine Verschwendung von Material.

Des Weiteren sollte man unbedingt auf die korrekte (und markierte) Phase bei der Stromzuführung achten und das mitgelieferte Netzkabel verwenden.

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