21. Mai 2012 | seit 1999
TESTBERICHT
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Schönling

test Philips NP2500 Streamium

Musik aus dem Rechner

... da nur diese 4 Taster auf der Oberseite zu finden sind.

Dem NP2500 liegt eine CD mit dem Handbuch sowie Twonky Media Server Software (für Windows, Mac und Linux) bei. Ich holte mir gleich die neuste Version der Twonky Software von der Hersteller Page. Nach der Installation wird man durch diverse Schritte geführt und muss u.a. eingeben, in welchen Ordnern im Rechner sich Audio-, Bild- und Video-Dateien befinden.

Dass diese universell verwendbare Software inkl. Lizenz mitgeliefert wird, ist ein nicht zu unterschätzendes Plus.

Zusammen mit dem PDF Handbuch gelang es mir auf Anhieb, die Verbindung zwischen meinem Mac und dem Streamium herzustellen. Leider erwies sich die Suche nach gewissen Titeln auf dem kleinen Bildschirm, der nach jedem Schritt nach links wegscrollt, eher unübersichtlich, vor allem wenn man mit der Musiksuche am Rechnerbildschirm direkt vergleicht oder iPod verwöhnt ist.
Die Audioqualität jedoch ist hervorragend. Mit aktivierter «Full Sound» Funktion wird der Qualitätseindruck sanft aber effektiv verbessert.
Erfreulich auch, dass die CD Covers inkl. Interpreten- und Stückinformationen dargestellt werden.

Natürlich ist man ja automatisch mit dem Rechner verbunden, wenn man den Internetrouter benützt ... aber eben nur wenn der Computer läuft. Und die ideale Situation wäre ja, die eigenen Musik-Dateien abspielen zu können, ohne den Rechner aufstarten zu müssen. Deshalb finde ich es schade, dass Philips dem NP2500 keinen USB Anschluss spendiert hat. Wie einfach wäre es, eine externe Festplatte oder gar einen USB-MP3 Player direkt anschliessen und den Inhalt abspielen zu können!

Für die vielen unterstützten Codecs jedoch muss man Philips ein weiteres Kränzchen winden: Der NP2500 spielt neben MP3 und WMA auch FLAC, AAC, PCM und OGG Dateien und unterstützt Wiedergabelisten. Das ist nicht selbstverständlich!

Es ist auch möglich, Bildmaterial (JPEG) aus dem Rechner zum NP2500 zu streamen, doch muss ich ehrlich gestehen, dass die minimale Bildschirmgrösse dies für mich nicht eben attraktiv macht. Ich würde diese Möglichkeit also eher als «nette Zugabe» bezeichnen.

Fazit

Philips bietet mit dem Streamium ein Gerätchen an, das schon durch sein Äusseres besticht. Dank der einfachen Installation, dem raschen Erfolgserlebnis und der bemerkenswerten Audioqualität wird es viele Internetradio Fans begeistern. So macht Radiohören wieder Spass!

Alles, was Philips verspricht (und das ist weit mehr als «üblich»), wird auf mehr oder weniger elegante Weise erfüllt. Schade finde ich, dass die direkte Abspielmöglichkeit via USB fehlt.

Gutes Design und ein gutes (wenn auch kleines) Farbdisplay haben eben ihren Preis, der, alles berücksichtigt, gerechtfertigt scheint.

STECKBRIEF
Modell:
NP2500 Streamium
Profil:
Internet Radio und Music Streamer mit bemerkenswerter Audioqualität
Pro:
edles Design; guter Klang ; problemlose Installation;
Contra:
Bedienung teilweise etwas umständlich;Kein USB Anschluss für externe Festplatte;
Preis:
379.00 CHF
Hersteller:
Jahrgang:
2010
Vertrieb:
Masse:
253 x 99 x 34 mm
Gewicht:
0.46 kg
Farbe:
schwarz/Alu
Analog Input:
Line (Cinch)
Analog Output:
Line (Cinch), Kopfhörer (3,5 mm)
Digital Output:
koaxial
Netzwerkanschluss:
Ethernet, drahtlos 802.11g, abwärtskompatibel bis 802.11b
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