21. Mai 2012 | seit 1999
TESTBERICHT
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Kompakt mit Profiambitionen

Test Canon PowerShot G11

Sehen, Schiessen, Speichern

Die G11 besitzt ein heute gängiges 5fach-Zoom mit integriertem Bildstabilisator. Der nützliche Brennweitenbereich reicht vom 28-mm-Weitwinkel bis zum mittelstarken 140-mm-Tele. Die Lichtstärke der Optik variiert zwischen F/2,8 im Weitwinkel- und F/4,5 im Telebereich. Die kürzeste Aufnahmedistanz beträgt ein Zentimeter ab Frontlinse in Weitwinkelstellung, wobei je nach Motiv die deutliche Verzeichnung stören kann.

Serienbilder schiesst die G11 nur mit gemütlichen 1,1 fps (Bilder pro Sekunde), wobei Belichtung und Autofokus fixiert bleiben. Soll der Autofokus aktiv bleiben, sinkt die Fotofrequenz auf 0,7 fps. Nur in der reduzierten Auflösung des Low-Light-Modus schafft die G11 immerhin 2,4 fps.

Als Speicher für Fotos und Videos kommen sowohl SD/SDHC- als auch Multimediakarten (MMC, MMCplus, HC MMCplus) zum Einsatz.

Die kleine Schwarze

Als Kompaktkamera ist die G11 für heutige Verhältnisse recht gross - und zwar nicht nur im Vergleich zu Lifestyle-Knipsern, sondern ebenfalls gegenüber "Klassenkameraden". Die Grösse wirkt sich aber eher positiv aufs Handling aus, denn die 400 Gramm schwere Kamera liegt gut in der Hand, wozu auch die gummierte Griffleiste beiträgt.

Dank ihrem Metallgehäuse fühlt sich die G11 wertig an. Da das Objektiv beim Ausschalten komplett im Gehäuse verschwindet, ist die Kamera nur wenig grösser als eine Zigarettenschachtel und lässt sich gut in einer Tasche verstauen. Dafür braucht sie dann beim Einschalten jedoch zwei Sekunden. Die Auslöseverzögerung liegt übrigens bei einer erträglichen halben Sekunde.

Griffig

Oben auf der Kamera befindet sich links ein Einstellrad für Belichtungskorrekturen. Damit lassen sich schneller als mit den üblichen Plus-Minus-Tasten die EV-Werte verstellen.

Auf der rechten Oberseite sind weiter zwei Räder konzentrisch angeordnet. Mit dem höheren wird die Betriebsart gewählt, mit dem unteren zwischen der ISO-Automatik und sieben ISO-Stufen umgeschaltet. Diese drei Räder sind sehr griffig und rasten deutlich ein, so dass unabsichtliches Verstellen kaum möglich ist. Vor allem aber kann man mit ihnen wirklich schnell eine gewünschte Einstellung vornehmen.

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