21. November 2017 | seit 1999
TESTBERICHT
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Der moderne Vollverstärker

Digitale und analoge Eingänge sind genügend vorhanden und die Phono-Vorstufe (MM) ist ebenfalls drin. Die zahlreichen Kreuzschrauben stören nur den audiophilen Ästheten.

Technics grenzt die Funktion des Vollverstärkers eher konservativ ab. Es gibt keinen Netzwerkanschluss. Also nicht halb Verstärker, halb Zuspieler. Dafür verarbeitet der DA-Wandler mit seinem JENO-Engine Jitter-optimiert via USB-B, PCM bis 384 kHz, 32 Bit und DSD 2,8 MHz, 5,6 MHz, 11,2 MHz mit Asynchronous Transfer Mode.

Die Elektronik ist in drei Kammern untergebracht: Links die Verarbeitung der Signale digitaler und analoger Quellen, mittig die Schaltendstufe und rechts, sorgfältig abgeschirmt die Stromversorgung.

Das Schaltnetzteil oder Hybridnetzteil ist in einer eigens dafür gebauten Kammer untergebracht und verschliesst sich dem Betrachter gänzlich. Die Zeiten der grossen Ringkern-Trafos und der pfundigen Elektrolyt-Siebkondensatoren scheinen allerdings vorbei zu sein, bei Technics und auch andernorts. Allerdings deutet der Begriff "Hybrid" auf eine Verbindung von Schaltnetzteil und analogem Netzteil hin.

Das wird insofern angedeutet, als dass sich die Schaltfrequenz bei Lastschwankungen nicht verändert. Eine feste Schaltfrequenz mindert Rauschanteile. Die Lastschwankungen werden aber durch Kondensatoren kompensiert. Daher der Begriff Hybridnetzteil.

Unter der Blechhaube stehen 2 x 70 Watt an 8 Ohm bereit und das Doppelte bei 4 Ohm.

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