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Publikationsdatum
4. Juli 2016
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Immer wieder einmal kommt der Wunsch auf, ein bestimmtes Foto auszudrucken – sei es als Geschenk, für den neuen Bilderrahmen im Wohnzimmer oder zur Gestaltung von Einladungskarten. Dank der modernen Technik sollte dies selbst ohne fachmännische Kenntnisse einfach und in perfekter Qualität möglich sein. Doch ganz so einfach ist es nicht. Worauf müssen Sie achten?

Folgende Voraussetzungen sind beim Foto wichtig

Bevor es überhaupt ans Ausdrucken geht, muss das Foto gewisse Voraussetzungen erfüllen, damit es später als brillantes Bild überzeugt. Grundsätzlich gilt, dass eine Spiegelreflexkamera normalerweise ein geeigneteres Ausgangsmaterial als eine Handykamera liefert, weil ihr Sensor meist für bessere Bilder sorgt. Wer mit dem Lieblingsfoto nicht ganz zufrieden ist, kann allerdings mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms dieses in Bezug auf die Helligkeit, Schärfe oder die Farben optimieren. Wie so oft im Leben spielt ausserdem die Grösse eine entscheidende Rolle: Je grösser die Anzahl an Bildpunkten quer mal hoch ist, desto grösser können Sie das Foto ausdrucken.

Zum Beispiel: Für ein Poster oder ein Foto auf Keilrahmen sind 60 Pixel pro Zentimeter notwendig, um eine grosse Schärfe zu erzielen. Um zu wissen, für welches Format sich ein Bild mit 4608 x 3456 Pixeln eignet, teilt man die Bildpunkte durch 60. Das Foto kann in diesem Fall auf eine Grösse von 76,8 x 57,6 cm ausgedruckt werden.

Im Heimgebrauch sorgen bereits eine Kamera mit 6 Megapixeln und ein herkömmlicher Drucker mit einer Auflösung von 300 dpi für sehr gute Ergebnisse. Die maximale Grösse, die Sie ausdrucken können, liegt beim Format A4 und dafür ist die Leistung beider Geräte vollkommen ausreichend. Relevant wird eine sehr grosse Anzahl an Pixeln daher erst, wenn Sie bei einer Druckerei ein deutlich grösseres Format erstellen lassen möchten.

Das gilt es beim Drucken zu beachten

© olly - Fotolia.com

Für das Ergebnis ist natürlich der Drucker an sich relevant. Sehr gute Ergebnisse sind mit einem Tintenstrahldrucker möglich, weil dieser durch seine Technik Farbverläufe sehr gut darstellen kann. Wichtig ist, dass das Gerät mit zusätzlichen Fototinten beziehungsweise möglichst vielen unterschiedlichen Farben ausgestattet ist, um Porträts und Landschaftsaufnahmen realitätsnah abzubilden. Die Nachteile: Wer viel drucken möchte, muss mit hohen Kosten für die Tinte und das spezielle Papier rechnen. Zudem sind die für den Privatgebrauch üblichen Geräte auf bestimmte Formate beschränkt (meistens 9 x 13 und 10 x 15 cm).

Wer auf einem Farblaserdrucker Fotos ausdrucken möchte, sollte ein hochwertiges Modell besitzen, welches das Elektrofotografieverfahren nutzt. So lassen sich ebenfalls Fotos in sehr guter Qualität ausdrucken, die zudem sehr haltbar sind.

Beim Drucken der Lieblingsfotos in Schwarzweiss ist unbedingt der normale Farbmodus und nicht der Graustufenmodus auszuwählen, weil dieser bei einem normalen Drucker keinen grossen Farbraum bietet. Eine Investition lohnt sich ausserdem in ein hochwertiges Schwarz beziehungsweise in eine spezielle Fototinte (beim Tintenstrahldrucker). Qualitätsdruckerpatronen sind am schnellsten und kostengünstigen bei Online-Shops wie tonerpartner.ch erhältlich.

Abgesehen von den Druckerpatronen der Originalhersteller können Sie ausserdem kompatible und recycelte Produkte bestellen, die sowohl preisgünstiger sind als auch eine ähnlich gute Druckqualität ermöglichen.

Das Foto ist immer nur so gut wie das dafür verwendete Material

Wer auf günstigem Papier ausdruckt, spart definitiv an der falschen Stelle. Wer preisbewusst ist, sollte eher auf Angebote achten, als ein herkömmliches Produkt zu verwenden. Damit eine perfekte Qualität erreicht wird, ist ein Fotopapier mit einem Gewicht von mindestens 170g/m² ratsam (zum Vergleich: normales Papier besitzt 100g/m²). Des Weiteren stehen verschiedene Oberflächen zur Wahl. Ob Sie glänzende, matte, körnige oder strukturierte Fotografien erstellen, ist reine Geschmackssache.

Allerdings beeinflusst die Oberflächenstruktur die Optik eines Bildes schon in einem gewissen Masse. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich entweder bereits ausgedruckte Fotos anschauen oder verschiedene Papiere ausprobieren. Darüber hinaus kann die Wahl auch dazu beitragen, Fehler oder Qualitätsmängel zu überdecken.

Zum Beispiel: Weist das Foto ein Bildrauschen auf, kann eine körnige Oberfläche dieses bis zu einem gewissen Grad kaschieren. Fehlt es ihm an Kontrast, kann dieser durch ein mattes Papier vorgetäuscht werden.

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