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26. Juli 2015
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Wenn ein Heimkino, das diesen Namen verdient, benutzt wird, ist es im Raum dunkel. Damit fällt auch die Heimkinoinstallation nicht auf. Für die Sound-Wiedergabe können also auch Boxen verwendet werden, Hauptsache sie klingen gut. Vielfach ist das Heimkino jedoch im Wohnzimmer aufgebaut, und dieses wird auch anderweitig genutzt. Daher die Forderung, dass Heimkino-Lautsprecher auch im Aussehen etwas hergeben sollen - eine Forderung, die Philips mit den Zenit-Lautsprechern erfüllen will.

Im Design gefällt das CSS5530B 5.1-System mit seinen sechs Lautsprechern. Der Center-Speaker ist als Soundbar ausgeführt; die vier Satelliten erinnern an die vier Steine im Science Fiction-Film "Das fünfte Element" (vielleicht liegt's auch nur an deren Anordnung auf dem Bild oben). Der Subwoofer und die beiden Surround-Lautsprecher werden kabellos verbunden (Bluetooth), während für die beiden Frontlasutsprecher Kabel von 5 m Länge dabei sind. Das System nimmt Signale über einen optischen Digitaleingang, einen 3,5 mm Analogeingang oder den HDMI-Anschluss mit Audio-Rückkanal entgegen und ist mit einem Dolby Digital-Decoder ausgestattet, bietet also gute Voraussetzungen für ein packendes Heimkino-Erlebnis. Philips prahlt mit einer Gesamtleistung von 420 Watt, 220 W für den Subwoofer und je 40 W für die fünf kleineren Lautsprecher. Allerdings sind diese Werte bei 10% Klirrfaktor angegeben. Zu einem "exzellenten Sound", wie ihn Philips mit diesem System verspricht, gehören sicher auch möglichst geringe Verzerrungen, was bei 10% Klirr jedoch nicht mehr der Fall ist.

Wer den Filmsound nicht rundum mag oder einfach keinen Platz für die rückwärtigen Lautsprecher findet, hat als Alternative das 3.1-System CSS5330G mit denselben Eigenschaften wie das CSS5530B abgesehen von den kabellosen Surrounds. Es kostet CHF 549, während das 5.1-System für CHF 679 angeboten wird.

Auch das 3.1-System vermag zu gefallen. Den vollen Surround-Sound kann es jedoch nicht bieten.
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