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8. Oktober 2016
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Die neue RX100V vereint die Vorteile des Phasen- und Kontrast-Autofokus auf dem Sensor. Der «Fast Hybrid AF» erfasst jedes Motiv innerhalb von 0,05 Sekunden. 315 Autofokuspunkte decken 65 Prozent der Sensorfläche ab.

Im Serienbildmodus feuert die Kamera bei kontinuierlicher Schärfenachführung 24 Bilder mit 20,1 Megapixeln pro Sekunde ab. Ganze 150 Bilder soll der Speicher ohne zu zögern verarbeiten können.

Damit arbeitet der Autofokus der neuen Kompaktkamera gemäss Sony derzeit am zügigsten verglichen mit allen anderen 1-Zoll-Sensor-Kameras. Keine Kamera ihres Formats verfügt heute über so viele Autofokuspunkte und keine vergleichbare Kamera soll ihr in puncto Serienbild-Geschwindigkeit das Wasser reichen können.

Der 1.0-type-stacked-Exmor-RS-CMOS-Sensor mit DRAM-Chip wurde für die RX100V komplett neu entwickelt. Das Zeiss-Vario-Sonnar-T*-Objektiv mit einer Brennweite von 24–70 Millimetern hat eine Lichtstärke von F1,8 bis 2,8. Der Bildprozessor inklusive neuem Front End LSI hebt die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit laut Hersteller in neue Dimensionen.

Die Schwarzbilder zwischen den einzelnen Serienbildern sind auf ein Minimum reduziert, so dass der Fotograf sein Motiv nie aus den Augen verliert. Dabei löst die Kamera auf Wunsch auch im Serienbildmodus nahezu geräuschlos aus.

Neu ist der AF-A Modus. Hier wechselt die Kamera automatisch und je nach Motiv zwischen Einzel- und Serienbildmodus hin und her. Nutzer können jederzeit wählen, ob sie die Autofokus- und Gesichtserkennungsfelder im Display angezeigt bekommen möchten.

Die RX100V verfügt zudem über einen High-Speed-Anti-Distortion-Verschluss (maximale Verschlusszeit: 1/32’000). Er reduziert den «Rolling Shutter»-Effekt auf ein Minimum. Selbst bei gleissendem Sonnenlicht (EV19) und offener Blende sollen sich so noch scharfe, klare Aufnahmen machen lassen.

Die neue Kamera lässt zudem die freie Wahl bei der Vergrösserung, um den exakten Schärfepunkt vor oder nach der Aufnahme zu kontrollieren. Die Vergrösserung kann exakt auf den Fokuspunkt oder die Mitte des Displays verlegt werden.

Das Zeiss-Vario-Sonnar-T*-Objektiv der neuen Sony RX100V besitzt eine Brennweite von 24–70 Millimetern (Kleinbild) und eine Lichtstärke von F1,8 bis 2,8.

Mit all diesen Features soll die RX100V nicht nur Fotografen, sondern auch Video-Spezialisten überzeugen. Die Autofokusfertigkeiten der Kamera sind gerade bei 4K-Aufnahmen besonders gefragt, weil hier der Fokuspunkt stets exakt an der richtigen Stelle bleiben muss.

Für Videos können AF-Geschwindigkeit und AF-Empfindlichkeit gesondert eingestellt werden. Im 4K-Modus liest die RX100V jedes einzelne Pixel ohne Pixel Binning aus. Das sorgt für mehr Details und weniger Moiré und «Jaggies».

Dank XAVC S genügt die Videoqualität mit bis zu 100 Mbps bei 4K und 50 Mbps bei Full-HD den höchsten Ansprüchen. Bildprofile, S-Log2/S-Gamut, 100p-HS-Full-HD-Modus und viele weitere Features lassen die Herzen von Videografen höher schlagen. Einzelne Frames von 4K-Videos lassen sich als Einzelbilder mit rund acht Megapixeln speichern.

Die RX100V kann Videos in 40-facher Superzeitlupe aufnehmen – und zwar mit doppelt so langen Aufnahmen wie die RX100IV. Vor der Aufnahme darf zwischen 1000, 500 oder 250 Bildern pro Sekunde bei 25p oder 50p gewählt werden.

Alles in allem bleibt die RX100V trotz ihrer Profi-Funktionen eine Kamera für die Hosentasche. Der XGA-OLED-Tru-Finder mit 2,35 Millionen Pixeln und ZEISS-T*-Beschichtung fährt leicht aus dem Kamera-Body und lässt sich spielend wieder in ihm versenken.

Die neue Kamera unterstützt WiFi und NFC und greift auf Play-Memories-Apps zurück. Unter www.sony.net/pmca gibt es dazu weitere Informationen.

Mit dem neuen Unterwassergehäuse MPK-URX100A taucht die RX100V bis zu 40 Meter tief. Das Gehäuse passt übrigens auch allen anderen Kameras der RX100-Serie wie angegossen.

Die neue Sony DSC-RX100V (DSC-RX100M5) gibt es ab November 2016 für 1300 Franken, das Unterwassergehäuse MPK-URX100A für 400 Franken.